Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Simbabwe: El Niño lässt die Wasserpegel sinken

Landwirtschaft und Energieversorgung leiden unter der Dürre

Von Andrew Mambondiyani | 24.03.2016

Mutare. Wo früher ein Stausee war, ist jetzt nur noch eine kleine schlammige Pfütze übrig, die mit einer dicken Algenschicht bedeckt ist. Der Mpudzi-Damm südlich der Stadt Mutare wird normerweise zur Bewässerung der umliegenden Dörfer genutzt. Jetzt – am Ende der Regenzeit – schwinden die Hoffnungen, dass sich der Wasserspiegel erholt.

Kenia: Bauern trotzen den Wetterkapriolen

Klimasmarte Landwirtschaft verdoppelt Ernten und Gewinn

Von Miriam Gathigah | 18.03.2016

Rumuruti. Auf seinem halben Hektar Land baute Dickson Kamau zwei Jahrzehnte ausschließlich Mais an. In seiner Muttersprache Kikuyu bekam er deshalb den Spitznamen "Kamau wa Mbembe", der sich als "Mais-Kamau" übersetzen lässt. Der Klimawandel hat seiner Landwirtschaft aber fast den Garaus gemacht. Durch die Umstellung auf klimasmarten Anbau konnte er seinen Betrieb retten.

Simbabwe: Antiretrovirale Medikamente, aber keine Nahrung

HIV-positive Menschen leiden besonders unter der anhaltenden Dürre

Von Andrew Mambondiyani | 04.03.2016

Mutare. Silindiwe Moyana ist eine HIV-positive Mutter aus Chipinge im Osten von Simbabwe. Wie viele Bürger befürchtet sie, dass sie und ihre Familie aufgrund der anhaltenden Dürre dieses Jahr nicht überleben werden. Für HIV-infizierte Menschen ist eine vollwertige und ausgewogene Ernährung besonders wichtig, damit sie die Medikamente vertragen.

Kenia: Gute Geschäfte im Handelsdorf

Gemeinsame Direktvermarktung schafft Einkommen und Ernährungssicherheit

Von Justus Wanzala | 12.02.2016

Busia. Der Klimawandel hat im Tangakona-Gebiet im westlichen Kenia zu Ernteausfällen und heftigen Einkommensverlusten für die ländliche Bevölkerung geführt. Vor einigen Jahren haben sich deshalb krisengeschüttelte Bauern zu einer Produktions- und Vermarktungsinitiative zusammengeschlossen. Das 'Handelsdorf' genannte Konzept trägt nun Früchte.

Kenia: Avocados statt Mais

Pflanzenkrankheit bescherte der Landwirtschaft Millionenverluste

Von Robert Kibet | 03.02.2016

Njoro. Maisanbau wird in Kenia immer mehr zu einem Verlustgeschäft. Klimawandel und Pflanzenkrankheiten haben die Erträge schrumpfen lassen. Viele Bauern sind daher dazu gezwungen, sich neue Einkommensquellen zu suchen. Ihre Hoffnung liegt dabei immer häufiger auf klimaresistenteren Pflanzen wie die Hass-Avocado.

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