Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Madagaskar: Saatgut zum Abendessen

Im Süden des Inselstaates fehlt Nahrung für 1,14 Millionen Menschen

Von Miriam Gathigah | 16.06.2016

Bekily. Wenn im Süden Madagaskars Ende Mai die Maisernte beginnt, wird Havasoa Philomene vor trockenen Feldern stehen. Um ihre Familie zu ernähren, hat sie das erhaltene Saatgut gekocht und als Mahlzeit serviert. Wie in etlichen anderen Ländern des südlichen Afrika auch hat das Klimaphänomen El Niño in Madagaskar zu katastrophalen Ernteausfällen geführt.

Malawi: Eine Ration Maisbrei pro Tag

Über acht Millionen Menschen brauchen Nahrungsmittelhilfe

Von Charity Chimungu Phiri | 31.05.2016

Blantyre. Es ist Samstag und Markttag in Bvumbwe im Bezirk Thyolo im südlichen Malawi. Etwa 40 Kilometer entfernt bereitet sich Esnart Nthawa (35) auf ihren langen Weg zum Markt vor. Nthawa ist Gemüsehändlerin und Mutter von fünf Kindern. Sie ist bereits um 3:00 Uhr aufgestanden, um es rechtzeitig nach Bvumbwe zu schaffen.

Afrika: Grüne statt graue Ökonomie

Experten fordern Besinnung auf das Naturkapital des Kontinents

Von Busani Bafana und Martin Sturmer | 27.05.2016

Bulawayo/Salzburg. Als zweitgrößter Kontinent hat Afrika einen enormen Anteil an den natürlichen und mineralischen Schätzen der Erde. Die nachhaltige Nutzung dieses Naturkapitals beinhaltet ein großes Potenzial für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung des Kontinents. Allerdings muss zunächst die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen eingedämmt werden.

Sambia: Die unbesungenen Heldinnen des Klimawandels

Konservierende Landwirtschaft sorgt für sichere Ernten und Einkommen

Von Friday Phiri | 26.04.2016

Pemba. Bei sengender Hitze begutachtet Ellen Kacha ihr Maisfeld, das sich von der letzten Trockenzeit langsam zu erholen beginnt. Hier im Süden Sambias sind Dürren in den letzten Jahren häufiger geworden und bedrohen immer mehr die Lebensgrundlagen von Bauern. Kacha ist erleichtert, dass sie frühzeitig auf konservierende Anbaumethoden umgestiegen ist.

Mosambik: Beira droht der Untergang

Masterplan soll Hafenstadt vor den Folgen des Klimawandels bewahren

Von Andrew Mambondiyani | 08.04.2016

Beira. Wirbelstürme, Sturmfluten, steigender Meeresspiegel - der Klimawandel bedroht die Existenz der zweitgrößten Stadt von Mosambik, Beira. Viele der mehr als 400.000 Einwohner wollen weg. Die Stadtverwaltung arbeitet mit einem niederländischen Unternehmen an einem Masterplan, der Beira retten soll. Doch die Umsetzung, die u. a. die Übersiedlung von 120.000 Menschen beinhaltet, kostet viel Geld.

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