Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Afrika: Grüne statt graue Ökonomie

Experten fordern Besinnung auf das Naturkapital des Kontinents

Von Busani Bafana und Martin Sturmer | 27.05.2016

Bulawayo/Salzburg. Als zweitgrößter Kontinent hat Afrika einen enormen Anteil an den natürlichen und mineralischen Schätzen der Erde. Die nachhaltige Nutzung dieses Naturkapitals beinhaltet ein großes Potenzial für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung des Kontinents. Allerdings muss zunächst die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen eingedämmt werden.

Sambia: Die unbesungenen Heldinnen des Klimawandels

Konservierende Landwirtschaft sorgt für sichere Ernten und Einkommen

Von Friday Phiri | 26.04.2016

Pemba. Bei sengender Hitze begutachtet Ellen Kacha ihr Maisfeld, das sich von der letzten Trockenzeit langsam zu erholen beginnt. Hier im Süden Sambias sind Dürren in den letzten Jahren häufiger geworden und bedrohen immer mehr die Lebensgrundlagen von Bauern. Kacha ist erleichtert, dass sie frühzeitig auf konservierende Anbaumethoden umgestiegen ist.

Mosambik: Beira droht der Untergang

Masterplan soll Hafenstadt vor den Folgen des Klimawandels bewahren

Von Andrew Mambondiyani | 08.04.2016

Beira. Wirbelstürme, Sturmfluten, steigender Meeresspiegel - der Klimawandel bedroht die Existenz der zweitgrößten Stadt von Mosambik, Beira. Viele der mehr als 400.000 Einwohner wollen weg. Die Stadtverwaltung arbeitet mit einem niederländischen Unternehmen an einem Masterplan, der Beira retten soll. Doch die Umsetzung, die u. a. die Übersiedlung von 120.000 Menschen beinhaltet, kostet viel Geld.

Simbabwe: El Niño lässt die Wasserpegel sinken

Landwirtschaft und Energieversorgung leiden unter der Dürre

Von Andrew Mambondiyani | 24.03.2016

Mutare. Wo früher ein Stausee war, ist jetzt nur noch eine kleine schlammige Pfütze übrig, die mit einer dicken Algenschicht bedeckt ist. Der Mpudzi-Damm südlich der Stadt Mutare wird normerweise zur Bewässerung der umliegenden Dörfer genutzt. Jetzt – am Ende der Regenzeit – schwinden die Hoffnungen, dass sich der Wasserspiegel erholt.

Kenia: Bauern trotzen den Wetterkapriolen

Klimasmarte Landwirtschaft verdoppelt Ernten und Gewinn

Von Miriam Gathigah | 18.03.2016

Rumuruti. Auf seinem halben Hektar Land baute Dickson Kamau zwei Jahrzehnte ausschließlich Mais an. In seiner Muttersprache Kikuyu bekam er deshalb den Spitznamen "Kamau wa Mbembe", der sich als "Mais-Kamau" übersetzen lässt. Der Klimawandel hat seiner Landwirtschaft aber fast den Garaus gemacht. Durch die Umstellung auf klimasmarten Anbau konnte er seinen Betrieb retten.

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