Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Madagaskar: Mit Maniok und Süßkartoffeln gegen die Dürre

Klimawandel stellt die Landwirtschaft vor große Herausforderungen

Von Miriam Gathigah | 09.08.2016

Amboasary. Der Süden von Madagaskar erlebt derzeit die Folgen der schlimmsten Dürre seit 35 Jahren. Auf den Feldern sind 80 Prozent der für Mai und Juni erwarteten Ernte verbrannt. Die langanhaltende Trockenheit konnte nur von jenen Landwirten gut bewältigt werden, die rechtzeitig die richtigen Vorkehrungen getroffen haben.

Simbabwe: Bienenzucht leidet unter der Dürre

Imker beklagen hohe Verluste in der Honigproduktion

Von Busani Bafana | 23.06.2016

Bulawayo. Die lange Dürre hat im südlichen Afrika zu enormen Ernteausfällen geführt. Mehr als 28 Millionen Menschen werden in diesem Jahr auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sein. Allein in Simbabwe sind vier Millionen Menschen auf Unterstützung angewiesen. Von der Dürre betroffen ist auch die Honigproduktion, weil die Bienen zu wenig Nahrung finden.

Sambia: Im Teufelskreis des Klimawandels

Energieknappheit hemmt die wirtschaftliche Entwicklung

Von Friday Phiri | 21.06.2016

Pemba. Es ist ein sonniger Samstag, kurz nach 14:00 Uhr. Moses Kasoka sitzt in einem Rollstuhl vor seiner mit Stroh bedeckten Lehmhütte, die ihm sowohl als Küche als auch als Schlafzimmer dient. Kasoka ist seit Geburt körperlich behindert. Er ist auf Almosen angewiesen, um zu überleben. Mit Strom wäre das anders, ist er überzeugt.

Madagaskar: Saatgut zum Abendessen

Im Süden des Inselstaates fehlt Nahrung für 1,14 Millionen Menschen

Von Miriam Gathigah | 16.06.2016

Bekily. Wenn im Süden Madagaskars Ende Mai die Maisernte beginnt, wird Havasoa Philomene vor trockenen Feldern stehen. Um ihre Familie zu ernähren, hat sie das erhaltene Saatgut gekocht und als Mahlzeit serviert. Wie in etlichen anderen Ländern des südlichen Afrika auch hat das Klimaphänomen El Niño in Madagaskar zu katastrophalen Ernteausfällen geführt.

Malawi: Eine Ration Maisbrei pro Tag

Über acht Millionen Menschen brauchen Nahrungsmittelhilfe

Von Charity Chimungu Phiri | 31.05.2016

Blantyre. Es ist Samstag und Markttag in Bvumbwe im Bezirk Thyolo im südlichen Malawi. Etwa 40 Kilometer entfernt bereitet sich Esnart Nthawa (35) auf ihren langen Weg zum Markt vor. Nthawa ist Gemüsehändlerin und Mutter von fünf Kindern. Sie ist bereits um 3:00 Uhr aufgestanden, um es rechtzeitig nach Bvumbwe zu schaffen.

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