Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Kenia: Sexuelle Bedürfnisse HIV-positiver Jugendlicher ignoriert

Experten wahren vor den Folgen

Von Miriam Gathigah | 13.12.2012

Nairobi. Ein Ringkampf sollte sein Leben verändern. Als Cedric Owino aus dem Elendsviertel Mathare einen Wettstreit gegen einen anderen Jungen austrug, schrie dessen Mutter: "Hör auf! Wenn er dich kratzt, wird er dich mit HIV infizieren." Die Großmutter von Cedric Owino, Mwema Omollo, hatte 15 Jahre lang geschwiegen, um ihrem Enkel eine sorglose Kindheit zu ermöglichen.

Kenia: Terroranschläge verunsichern Investoren

Hoher Schaden für Wirtschaft erwartet

Von Brian Ngugi | 10.12.2012

Nairobi. Die Welle der Gewalt, die in den vergangenen Monaten über Kenia hereingebrochen ist, hat der Wirtschaft des Landes schweren Schaden zugefügt: Investoren verhalten sich zögerlich, viele Touristen haben ihre Reisen storniert. Auch haben die Terroranschläge mutmaßlicher Islamisten dazu geführt, dass sich der Hass der Bevölkerung gegen somalische Händler richtet.

Kenia: Online-Kriegserklärung gegen Korruption

Neue Website findet breites Publikum

Von Mike Elkin | 29.11.2012

Nairobi. In Kenia ist eine Gruppe politischer Provokateure mit einer Webseite online gegangen, die korrupte Politiker bloßstellt. MaVulture.com steht für 'many vultures' – 'viele Aasgeier' – und zählt bereits nach wenigen Wochen zu den meist besuchten Internetplattformen des Landes. Im Netz ist MaVulture.com seit dem 13. November.

Somalia: Außenministerium erstmals von einer Frau geführt

'Eiserne Lady' vor großen Herausforderungen

Von Abdurrahman Warsameh | 28.11.2012

Mogadischu. In Somalia leitet erstmals eine Frau das Außenministerium. Fauzia Yusuf Haji Adan stammt aus der selbst ernannten Republik Somaliland und wird ihrem Land nun auch als Vizeministerpräsidentin dienen. Auf sie warten große außenpolitische Herausforderungen: Die Bewältigung der Spannungen mit Somaliland und Kenia gelten als erste Bewährungsprobe.

Äthiopien: Verhandlungen mit Ogaden-Rebellen stagnieren

Vermittler Kenia hat kaum Einfluss

Von William Lloyd George | 22.11.2012

Addis Abeba. Die Hoffnungen waren groß, dass die jüngsten Gespräche zwischen der äthiopischen Regierung und den Ogaden-Rebellen zu einem Ende des nunmehr 18-jährigen Konflikts führen würden. Doch seit der letzten Verhandlungsrunde ist klar: Ein Frieden ist vorläufig nicht in Sicht. Die kenianische Regierung, die im Konflikt vermitteln soll, ist offiziellen Kreisen zufolge frustriert. 

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