Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Afrika: 50 Jahre AU

Staatenbund soll mehr für Frieden tun

Von Miriam Gathigah | 28.05.2013

Nairobi. Den Afrika-Tag am 25. Mai und den 50. Jahrestag der Afrikanischen Union (AU) seit der Gründung der AU-Vorläufer-Organisation für Afrikanische Einheit (OAU) haben afrikanische Friedens- und Konfliktforscher zum Anlass genommen, um den Staatenbund zu einem größeren Friedensengagement aufzufordern.

Kenia: "Das Volk hat gewählt"

Im ostafrikanischen Staat zeigt man sich unbeeindruckt von der Kritik an Kenyatta

Von Miriam Gathigah | 12.03.2013

Nairobi. Die Wahl von Uhuru Kenyatta zum neuen kenianischen Präsidenten wurde im Westen mit Skepsis beobachtet. Dass sich der Staatschef vor dem Internationalen Strafgerichtshof (ICC) wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantworten muss, wird sich aber nach Ansicht politischer Analysten auf den internationalen Status des Landes nur unwesentlich auswirken.

Kenia: Unzuverlässige Umfrageergebnisse vor den Wahlen

Meinungsforschungsinstitute düpieren Bevölkerung

Von Miriam Gathigah | 01.03.2013

Nairobi. Als die einzige Präsidentschaftskandidatin in Kenia, Martha Karua, die Zuverlässigkeit von Meinungsumfragen in Zweifel zog, war die Öffentlichkeit der Ansicht, sie sei wegen des schlechten Ergebnisses beleidigt. Ihr hatte man nur ein Prozent der Wählerstimmen vorausgesagt. Doch ihre Bedenken waren nicht aus der Luft gegriffen.

Kenia: Medien schüren Hassreden

Erinnerungen an Gewalt nach den letzten Wahlen 2007

Von Miriam Gathigah | 26.02.2013

Nairobi. Vor den Wahlen in Kenia am 4. März wirft die Zivilgesellschaft den Medien des Landes politische Hetze vor. Die Berichterstattung schüre wie schon bei den Präsidentschaftswahlen 2007 Hassgefühle, die in Krawalle und schwere ethnische Auseinandersetzungen ausgeartet sind. Damals kamen 1.200 Menschen ums Leben, 600.000 wurden vertrieben.

Kenia: Männer gegen Beschneidung

Neue UN-Zahlen bestätigen Einstellungswandel

Von Miriam Gathigah | 15.02.2013

Nairobi. Für die Samburu-Gemeinschaft im Norden Kenias war es schon schlimm genug, dass Julius Lekupe keinen Sohn gezeugt hat. Doch dann weigerte sich seine Tochter auch noch, sich beschneiden zu lassen. Ihre Entscheidung wurde von Lekupe darin unterstützt. Wie Lekupe wehrt sich eine zunehmende Anzahl von Männern gegen das Ritual - aus unterschiedlichen Gründen.

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Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.