Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Kenia: Nicht auf Rosen gebettet

Arbeiterinnen in der Blumenindustrie sind wenig geschützt

Von David Njagi | 25.06.2013

Naivasha. Catherine Mumbi hat als ehemalige Beschäftigte in der Blumenindustrie nur schlechte Erfahrungen gemacht. Erst wurde sie schwerkrank, dann sexuell belästigt und zum Schluss gefeuert. Zwei Monate lang musste Mumbi wegen eines Leberleidens in einem Krankenhaus behandelt werden. Als es ihr besser ging, wollte sie an ihren Arbeitsplatz zurück.

Kenia: Hirtentochter wird zur Aufklärerin

Jane Meriwas kämpft gegen Genitalverstümmelung

Von Miriam Gathigah | 21.06.2013

Nairobi. Als Jane Meriwas neun Jahre alt war, hielt ihr Vater sie für völlig nutzlos. Das Samburu-Mädchen aus der kenianischen Region Rift Valley hatte die Ziegenherde nicht vor Hyänen schützen können - sieben Tiere wurden zerfleischt. Um den Schaden wiedergutzumachen, blieb ihr immerhin noch die Option, zur Nebenfrau eines alten Mannes zu werden.

Afrika: 50 Jahre AU

Staatenbund soll mehr für Frieden tun

Von Miriam Gathigah | 28.05.2013

Nairobi. Den Afrika-Tag am 25. Mai und den 50. Jahrestag der Afrikanischen Union (AU) seit der Gründung der AU-Vorläufer-Organisation für Afrikanische Einheit (OAU) haben afrikanische Friedens- und Konfliktforscher zum Anlass genommen, um den Staatenbund zu einem größeren Friedensengagement aufzufordern.

Kenia: "Das Volk hat gewählt"

Im ostafrikanischen Staat zeigt man sich unbeeindruckt von der Kritik an Kenyatta

Von Miriam Gathigah | 12.03.2013

Nairobi. Die Wahl von Uhuru Kenyatta zum neuen kenianischen Präsidenten wurde im Westen mit Skepsis beobachtet. Dass sich der Staatschef vor dem Internationalen Strafgerichtshof (ICC) wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantworten muss, wird sich aber nach Ansicht politischer Analysten auf den internationalen Status des Landes nur unwesentlich auswirken.

Kenia: Unzuverlässige Umfrageergebnisse vor den Wahlen

Meinungsforschungsinstitute düpieren Bevölkerung

Von Miriam Gathigah | 01.03.2013

Nairobi. Als die einzige Präsidentschaftskandidatin in Kenia, Martha Karua, die Zuverlässigkeit von Meinungsumfragen in Zweifel zog, war die Öffentlichkeit der Ansicht, sie sei wegen des schlechten Ergebnisses beleidigt. Ihr hatte man nur ein Prozent der Wählerstimmen vorausgesagt. Doch ihre Bedenken waren nicht aus der Luft gegriffen.

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