Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Kenia: Gemüse aus Säcken

Zubrot für landlose Slumfarmer

Von Miriam Gathigah | 27.08.2013

Nairobi. Mitten in Kibera befindet sich die Baracke, die Alice Atieno ihr Zuhause nennt. Atieno gehört zu den auf eine Million geschätzten Slumbewohnern, die sich auf 400 Hektar zusammendrängen. Vor ihrer Tür hat sie einen kleinen Gemüsegarten. Doch anders als andere Bauern zieht sie Kohlköpfe, Spinat, Paprika und Frühlingszwiebeln in Säcken, die sie mit Erde gefüllt hat.

Kenia: Unmut über hohe Nahrungsmittelpreise

Wachsende Proteste gegen die neue Regierung von Uhuru Kenyatta

Von Miriam Gathigah | 07.08.2013

Nairobi. Die kenianische Polizei ermittelt nach eigenen Angaben gegen eine Gruppe, die sich 'Bewegung 4. März' ('March 4th Movement', M4M) nennt. Sie wirft deren Hintermännern vor, junge Leute für einen Aufstand zu rekrutieren, der das Land unregierbar machen soll. Doch Politiker und Analysten halten die M4M für unfähig, einen Ostafrikanischen Frühling herbeizuführen.

Kenia: Klein bedeutet klimaanfällig

Subsistenzbauern brauchen Hilfe

Von Miriam Gathigah | 05.08.2013

Nairobi. Für Kenia gibt es zwei Wege, um den Gefahren des Klimawandels für die Ernährung der Bevöllkerung und die Existenzsicherung der Bauern zu begegnen. Der eine führt zum Einsatz neuer Technologien sowie zur Verbesserung und Verbreitung von Düngemitteln und Pestiziden, der andere zur Rückkehr zur traditionellen Landwirtschaft und dem Schutz des natürlichen Artenreichtums.

Kenia: Nicht auf Rosen gebettet

Arbeiterinnen in der Blumenindustrie sind wenig geschützt

Von David Njagi | 25.06.2013

Naivasha. Catherine Mumbi hat als ehemalige Beschäftigte in der Blumenindustrie nur schlechte Erfahrungen gemacht. Erst wurde sie schwerkrank, dann sexuell belästigt und zum Schluss gefeuert. Zwei Monate lang musste Mumbi wegen eines Leberleidens in einem Krankenhaus behandelt werden. Als es ihr besser ging, wollte sie an ihren Arbeitsplatz zurück.

Kenia: Hirtentochter wird zur Aufklärerin

Jane Meriwas kämpft gegen Genitalverstümmelung

Von Miriam Gathigah | 21.06.2013

Nairobi. Als Jane Meriwas neun Jahre alt war, hielt ihr Vater sie für völlig nutzlos. Das Samburu-Mädchen aus der kenianischen Region Rift Valley hatte die Ziegenherde nicht vor Hyänen schützen können - sieben Tiere wurden zerfleischt. Um den Schaden wiedergutzumachen, blieb ihr immerhin noch die Option, zur Nebenfrau eines alten Mannes zu werden.

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Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.