Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Kamerun: Urnengang im Zwielicht

Illegale Geschäfte mit Wahlberechtigungsausweisen

Von Ngala Killian Chimtom | 03.10.2013

Jaunde. Der Baka Daniel Mgwape wollte in Mindourou in der kamerunischen Ostregion einem 'Kitoko' trinken. Er legte dem Barkeeper seinen biometrischen Wahlberechtigungsausweis hin, für den er zwei Schnäpse im Wert von knapp einem halben US-Dollar in Empfang nahm. Die Berechtigungskarten werden oft an Politiker weiterverkauft.

Kamerun: Unsichere Zukunft auf Bakassi

Halbinsel hat großen Nachholbedarf bei Entwicklung

Von Ngala Killian Chimtom | 26.09.2013

Bakassi-Halbinsel. Der 35-jährige Fischer Thomas Effiom aus der kleinen Ortschaft Jabane auf der Halbinsel Bakassi schöpft wie schon so oft Meerwasser aus seinem Haus. Denn es kommt immer wieder vor, dass der Atlantik die Küstengebiete überschwemmt. "Die Wassermassen sind schon ein großes Problem", meint er im IPS-Gespräch.

Kamerun: Gefährliche Billig-Medikamente

Armut lässt illegalen Handel boomen

Von Monde Kingsley Nfor | 19.09.2013

Yaoundé. Als François Biloa erneut einen Malaria-Schub bekam, versorgte ihn die Familie wie immer mit den preisgünstigen Antibiotika vom Markt. Als sich sein Zustand jedoch immer weiter verschlechterte und er sogar ohnmächtig wurde, brachten ihn die Angehörigen in ein lokales Krankenhaus in der kamerunischen Hauptstadt Yaoundé.

Kamerun: China baut Tiefseehafen

Keine Jobs für einheimische Fachkräfte

Von Monde Kingsley Nfor | 13.08.2013

Jaunde. In der Küstenstadt Kribi im Süden Kameruns entsteht derzeit ein riesiger Tiefseehafen. 85 Prozent der Baukosten für das 567 Millionen US-Dollar schwere Großprojekt, von dem die gesamte Region Zentralafrika profitieren wird, übernimmt China, den Rest der westafrikanische Staat. Einziger Wermutstropfen: Die Chancen auf Arbeitsplätze für lokale Fachkräfte sind gering.

Kamerun: 27 Jahre in Auffanglagern

Leere Versprechungen an die Giftgasopfer vom Nyos-See

Von Monde Kingsley Nfor | 31.07.2013

Menchum. Ismaela Muhamadu hat im Alter von sechs Jahren seine Eltern und Geschwister verloren. Sie starben an dem Gas, das 1986 aus dem Nyos-See im Norden Kameruns ausgetreten war. Die riesige Kohlendioxidwolke tötete 1.800 Menschen, 3.000 Nutztiere und alles Leben in einem Radius von 25 Kilometern.

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