Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Kamerun: "Fußball ist eine Religion"

Nationalteam kann hohe Erwartungen bei der WM nicht erfüllen

Von Ngala Killian Chimtom | 20.06.2014

Yaoundé Es ist 18.00 Uhr in Yaounde, und auf einer staubigen Straße jagen mehrere Kinder dem Ball hinterher. Ein Junge ist barfuß, ein anderer steckt in ausgetragenen Schuhen und im Trikot der kamerunischen Nationalmannschaft. "Ich will spielen können wie Messi", meint einer der Burschen, der sich als Jack vorstellt. "Ich wie Eto'o", schallt es aus der Runde.

Kamerun: Grenzstadt ächzt unter Flüchtlingsstrom

Versorgungssituation in Garoua-Boulai zunehmend schwierig

Von Monde Kingsley Nfor | 24.03.2014

Garoua-Boulai. Abdul Karim aus der Zentralafrikanischen Republik (CAR) erreichte Ende Februar die ostkamerunische Grenzstadt Garoua-Boulai. Er gehört zu den 30.000 Menschen, die im letzten Februar die Grenze passierten, und war somit Teil des bisher größten Flüchtlingszustroms seit Ausbruch der Gewalt im Nachbarland vor gut einem Jahr.

Kamerun: Regierung will illegale Kliniken schließen

Privaten Einrichtungen fehlt es an Fachkräften und Infrastruktur

Von Monde Kingsley Nfor | 29.01.2014

Jaunde. Die Regierung in Kamerun will mehr als 524 medizinische Ausbildungszentren und 600 private Kliniken schließen, die nicht vom nationalen Ärzterat zugelassen sind. "Wir haben damit begonnen, Ordnung in den unkontrollierten medizinischen Sektor zu bringen", versichert Biwole Sida, nationaler Inspekteur im Gesundheitsministerium.

Kamerun: Jung, schwanger und HIV-positiv

Gezielte Aufklärung von Teenagern gefordert

Von Dorine Ekwe | 04.11.2013

Jaunde. Die Kamerunerin Beatrice M. war 18 Jahre alt und schwanger, als sie erfuhr, HIV-positiv zu sein. Heute ist sie 20, studiert immer noch Anthropologie an der Universität von Jaunde und lebt nach dem Motto 'Das Leben ist kurz und schön'. Beatrice teilt ihr Schicksal mit vielen jungen Kamerunerinnen. Bisherige Aufklärungsprogramme greifen zu kurz.

Kamerun: Land für die Hirten

Neues Gesetz soll Weide- von Agrarland scheiden

Von Ngala Killian Chimtom | 22.10.2013

Ndop. Adamou Harounas Rinder grasen friedlich auf einer Weide in Ndop, einem Dorf in Kameruns Nordwestregion. "Die Herden sind unser Schicksal. Das war schon zur Zeit unserer Vorväter so", meint der Hirte. "Kein Mbororo kann ohne seine Rinder überleben." Harouna ist einer von fast 2,5 Millionen Angehörigen der kamerunischen Mbororo.

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