Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Kamerun: Tourismus versinkt im Meer

Klimawandel macht auch der Landwirtschaft zu schaffen

Von Monde Kingsley Nfor | 06.08.2014

Kribi. Pierre Zambo ist Manager eines Hotels in Kribi, einer Stadt in der kamerunischen Südregion am Golf von Guinea. Einst fanden sich in seinem Haus etwa 100 Gäste pro Woche ein. "Jetzt können wir schon froh sein, wenn 50 kommen", meint er. Die 50.000 Einwohner von Kribi leben von der Landwirtschaft, vom Fischfang und Tourismus.

Kamerun: "Fußball ist eine Religion"

Nationalteam kann hohe Erwartungen bei der WM nicht erfüllen

Von Ngala Killian Chimtom | 20.06.2014

Yaoundé Es ist 18.00 Uhr in Yaounde, und auf einer staubigen Straße jagen mehrere Kinder dem Ball hinterher. Ein Junge ist barfuß, ein anderer steckt in ausgetragenen Schuhen und im Trikot der kamerunischen Nationalmannschaft. "Ich will spielen können wie Messi", meint einer der Burschen, der sich als Jack vorstellt. "Ich wie Eto'o", schallt es aus der Runde.

Kamerun: Grenzstadt ächzt unter Flüchtlingsstrom

Versorgungssituation in Garoua-Boulai zunehmend schwierig

Von Monde Kingsley Nfor | 24.03.2014

Garoua-Boulai. Abdul Karim aus der Zentralafrikanischen Republik (CAR) erreichte Ende Februar die ostkamerunische Grenzstadt Garoua-Boulai. Er gehört zu den 30.000 Menschen, die im letzten Februar die Grenze passierten, und war somit Teil des bisher größten Flüchtlingszustroms seit Ausbruch der Gewalt im Nachbarland vor gut einem Jahr.

Kamerun: Regierung will illegale Kliniken schließen

Privaten Einrichtungen fehlt es an Fachkräften und Infrastruktur

Von Monde Kingsley Nfor | 29.01.2014

Jaunde. Die Regierung in Kamerun will mehr als 524 medizinische Ausbildungszentren und 600 private Kliniken schließen, die nicht vom nationalen Ärzterat zugelassen sind. "Wir haben damit begonnen, Ordnung in den unkontrollierten medizinischen Sektor zu bringen", versichert Biwole Sida, nationaler Inspekteur im Gesundheitsministerium.

Kamerun: Jung, schwanger und HIV-positiv

Gezielte Aufklärung von Teenagern gefordert

Von Dorine Ekwe | 04.11.2013

Jaunde. Die Kamerunerin Beatrice M. war 18 Jahre alt und schwanger, als sie erfuhr, HIV-positiv zu sein. Heute ist sie 20, studiert immer noch Anthropologie an der Universität von Jaunde und lebt nach dem Motto 'Das Leben ist kurz und schön'. Beatrice teilt ihr Schicksal mit vielen jungen Kamerunerinnen. Bisherige Aufklärungsprogramme greifen zu kurz.

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Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.