Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Kamerun: Angst vor Boko Haram im Hohen Norden

Bildungssystem leidet unter Angriffen der Terrormiliz

Von Ngala Killian Chimtom | 21.01.2015

Maroua. "Ich würde eher meinen Beruf aufgeben, als an einem solchen Ort zu unterrichten", so der Grundschullehrer James Ngoran. Gerade hat er eine Stelle in Kameruns Far-North-Region ausgeschlagen. Dort, im äußersten Norden des Landes an der nigerianischen Grenze, kommt es immer wieder zu Blitzanschlägen der aus dem Nachbarland stammenden islamistischen Boko-Haram-Miliz.

Kamerun: Todesstrafe für Terroristen und Revolutionäre

Geplantes Gesetz ruft Empörung hervor

Von Ngala Killian Chimtom | 10.12.2014

Yaounde. Die kamerunische Nationalversammlung und der Senat haben einen Gesetzesentwurf befürwortet, der Terrorismus mit der Todesstrafe ahnden soll. Auch Bürger, die zu Revolutionen aufrufen, die öffentliche Ordnung stören oder Waffen, Bakterien und Viren in Tötungsabsicht in Umlauf bringen, sollen zur Höchststrafe verurteilt werden.

Afrika: Mit geballter Kraft in die Klimagespräche

Geschlossenes Auftreten soll Durchsetzung gemeinsamer Interessen ermöglichen

Von Monde Kingsley Nfor | 03.10.2014

Yaounde. Im Vorfeld der nächsten Klimagespräche der Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention im Dezember in Lima und 2015 in Paris wollen staatliche und nichtstaatliche Akteure Afrikas die Zeit für den Aufbau strategischer Partnerschaften nutzen. Ziel ist es, eine gemeinsame Front aufzubauen, um den regionalen Einfluss in den Verhandlungen zu erhöhen.

Kamerun: Kaffee für die Welt

Daniederliegender Sektor soll wiederbelebt werden

Von Ngala Killian Chimtom | 18.08.2014

Kouoptomo. Issah Mounde Nsangou streift durch seine 6,5 Hektar große Kaffeefarm in Kouoptomo in der kamerunischen Westregion. Hin und wieder bückt er sich, um das ein oder andere Unkraut zu entfernen. Für den 50-jährigen Bauern genießt das Wohlergehen seiner Kaffeepflanzen höchste Priorität. "Ich will ja schließlich, dass die Ernten wieder gut ausfallen", sagt er.

Kamerun: Tourismus versinkt im Meer

Klimawandel macht auch der Landwirtschaft zu schaffen

Von Monde Kingsley Nfor | 06.08.2014

Kribi. Pierre Zambo ist Manager eines Hotels in Kribi, einer Stadt in der kamerunischen Südregion am Golf von Guinea. Einst fanden sich in seinem Haus etwa 100 Gäste pro Woche ein. "Jetzt können wir schon froh sein, wenn 50 kommen", meint er. Die 50.000 Einwohner von Kribi leben von der Landwirtschaft, vom Fischfang und Tourismus.

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