Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Angola: Düstere Zukunft

Regierungskritiker warnen vor Chaos und Gewalt

Von Kristin Palitza | 16.04.2012

Kapstadt. In Angola herrscht seit zehn Jahren Frieden. Wirtschaftlich konnte sich das Land nach Ende des 27-jährigen Bürgerkriegs dank der reichen Erdölvorkommen bestens entwickeln. Politische Beobachter befürchten jedoch, dass angesichts der grassierenden Korruption und Vetternwirtschaft in der Regierung die bevorstehenden Parlamentswahlen Gewalt und Instabilität bringen könnten. In den vergangenen Monaten kam es bereits zu Protesten.

Libyen: Aus Rebellen werden Polizisten

Komplikationen bei Integration in den Sicherheitsapparat

Von Rebecca Murray | 11.04.2012

Zawiyah. Mehrere Hundert Polizeikadetten in improvisierten Tarnuniformen marschieren auf dem Gelände eines Ausbildungszentrums in der libyschen Küstenstadt Zawiyah. "Ihr seid das Volk, das die Revolution und die Symbole unseres Stolzes schützt", steht auf einer Mauer geschrieben.

Benin: Kräuter in ausrangierten Medizinflaschen

Krankenhausmüll wird nachlässig entsorgt

Von Ulrich Vital Ahotondji | 10.04.2012

Cotonou. Die 15-jährige Aicha ist stolz auf ihren Stand, auf dem sie auf dem Dantokpa-Markt in Benins Wirtschaftsmetropole Cotonou gemahlene Gewürze und Kräuter in Dosen und Flaschen anbietet. Bei näherem Hinsehen entpuppen sich die säuberlich aufgereihten Behältnisse als medizinische Einweggefäße, mit deren obligatorischer Entsorgung es manche Krankenhäuser nicht so genau nehmen.

Südsudan: Hebammen dringend gesucht

Jedes Jahr sterben 10.000 Mütter bei der Geburt

Von Andrew Green | 03.04.2012

Juba. Bei der Müttersterblichkeit hält Südsudan einen traurigen Rekord. In keinem anderen Land der Welt enden Schwangerschaft und Geburt mit dem Tod so vieler Frauen wie in der jungen afrikanischen Republik. Weil hier Fachkräfte fehlen, die für Schwangerschaftsvorsorge und Geburtshilfe sorgen, sterben nach Schätzungen des UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) jährlich 10.000 Frauen. Bei 76.000 Südsudanesinnen treten Komplikationen mit oft lebenslangen Gesundheitsschäden auf.

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