Newsroom: Afrika auf allen Kanälen

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt

Swasiland: Kaum Wasserversorgung am Land

Defekte Pumpstationen werden nicht repariert

Von Mantoe Phakathi | 04.04.2013

Mbabane. Obwohl Ekuphakameni, eine der trockensten Ortschaften im Süden von Swasiland, über eine eigene Elektro-Wasserpumpe verfügt, müssen sich die Menschen mit dem schmutzigen Wasser eines zwei Kilometer entfernten Flusses zufrieden geben. Der Grund: Die von der Regierung installierte Anlage ist seit vier Jahren defekt.

Simbabwe: Eisenbahnsektor steht kurz vor dem Kollaps

Viele Züge sind defekt

Von Jeffrey Moyo | 03.04.2013

Harare. Simbabwes Nationaler Eisenbahn (NRZ) droht das Aus, sollte die Regierung nicht dringend Reformen einleiten. Züge und Schienennetze sind sanierungsbedürftig, das Streckennetz ist ausgedünnt. Experten zufolge sind dreistellige Investitionsbeträge erforderlich, um das Schienentransportsystem zu retten.

Sambia: Strom für alle

Doch Vertriebene des Kariba-Damms sitzen nach wie vor im Dunkeln

Von Baboki Kayawe | 29.03.2013

Lusitu. In Sambia und Simbabwe warten rund 57.000 Mensch 60 Jahre nach ihrer Vertreibung aus dem Sambesi-Tal noch immer auf einen Stromanschluss. Wie sie kritisieren, wird ihnen bis heute die Entwicklung vorenthalten, der sie ihre Umsiedlung verdanken: Das Wasserkraftwerk Kariba sollte den Menschen, die ihr Land für das Projekt aufgeben mussten, eine helle Zukunft bringen.

Angola: Bauen für die Mittelschicht

Chinesen und Brasilianer investieren in die Infrastruktur

Von Mario Osava | 03.12.2012

Luanda. "In Luanda gibt es keine Streichhölzer", schrieb der kolumbianische Schriftsteller Gabriel García Márquez im Jahr 1977. "Es gibt auch keine Seife, keine Milch, kein Salz und kein Aspirin. Und das in einer Stadt, die durch ihre moderne und strahlende Schönheit überrascht", fügte er hinzu. Doch tatsächlich sei sie nichts weiter als eine "blendende Eierschale ohne Inhalt".

Ostafrika: Weltbank unterstützt umstrittene Stromleitung von Äthiopien nach Kenia

Heftige Kritik von Menschenrechts- und Umweltorganisationen

Von Carey L. Biron | 23.07.2012

Washington. Die Weltbank hat sich dazu entschlossen, den Bau einer Stromleitung finanziell zu fördern, die Kenia mit dem umstrittenen gigantischen Wasserkraftwerk Gilgel Gibe III in Äthiopien verbinden soll. Menschenrechts- und Umweltorganisationen kritisieren diesen Schritt aufs Schärfste: Sie fürchten einen Bruch mit der bisherigen Weltbankpolitik, den Staudamm nicht zu unterstützen.

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