Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Afrika: Größtes Wasserkraftprojekt auf der Kippe

Kämpfe in der DR Kongo gefährden Stromtransfer

Von Maurice Wa ku Demba und John Fraser | 30.08.2013

Johannesburg/Lubumbashi. Hohe Erwartungen begleiten den Bau des Wasserkraftwerks 'Inga III' in der Demokratischen Republik Kongo (DRC). Ob das größte Projekt dieser Art in ganz Afrika jemals fertiggestellt werden wird, erscheint jedoch wegen der instabilen politischen Lage im Land fraglich. Die Sicherheitslage ist aufgrund der Kämpfe im Osten der DRC kritisch.

Kamerun: China baut Tiefseehafen

Keine Jobs für einheimische Fachkräfte

Von Monde Kingsley Nfor | 13.08.2013

Jaunde. In der Küstenstadt Kribi im Süden Kameruns entsteht derzeit ein riesiger Tiefseehafen. 85 Prozent der Baukosten für das 567 Millionen US-Dollar schwere Großprojekt, von dem die gesamte Region Zentralafrika profitieren wird, übernimmt China, den Rest der westafrikanische Staat. Einziger Wermutstropfen: Die Chancen auf Arbeitsplätze für lokale Fachkräfte sind gering.

Simbabwe: Trinkwasser in Dörfern und Städten rationiert

Illegale Händler profitieren

Von Jeffrey Moyo | 18.06.2013

Harare. Sarah Chikwanha lebt in Chitungwiza, 25 Kilometer von der simbabwischen Hauptstadt Harare entfernt. Ihr Wasser bezieht sie von illegalen Händlern, die mittlerweile im Land gute Geschäfte machen. "Da es in unserer Stadt nur einmal die Woche Wasser gibt, habe ich gar keine Wahl, als welches dazuzukaufen", berichtet die 61-Jährige. Der 2.500-Liter-Tank kostet sie 95 Dollar.

Äthiopien: Mit Wasserkraft zum Stromversorger Ostafrikas

Land Grabbing und Vertreibung sind die Folge

Von Ed McKenna | 17.06.2013

Addis Abeba. Äthiopien will mit Wasserkraft zum führenden Stromproduzenten Afrikas werden. Doch der Plan, von dem es sich Wachstum und Entwicklung verspricht, gefährdet das Leben von Millionen Menschen, die auf das Nilwasser angewiesen sind. Kein anderer afrikanischer Staat investiert so viel Geld in Staudämme wie Äthiopien.

Somaliland: Strompreise auf Spitzenniveau

Alternative Energien sollen Versorgung verbessern

Von Ed McKenna | 29.04.2013

Hargeisa. Eine Windturbine 20 Kilometer außerhalb von Hargeisa, der Hauptstadt von Somaliland, ist eine Art Totem in der sich verändernden Energielandschaft des kleinen Gebiets am Horn von Afrika geworden. Die halbautonome Region treibt mit Mühe die Entwicklung ihrer Wirtschaft voran. Firmen haben wegen der maroden Energie-Infrastruktur bisher kaum eine Chance, richtig zu arbeiten.

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