Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Südliches Afrika: Kein Interesse an Infrastrukturplan im Westen

Entwicklungsexperten bezweifeln Kompetenz der SADC

Von Collins Mtika und John Fraser | 05.09.2013

Lilongwe/Johannesburg. Die Entwicklungsgemeinschaft Südliches Afrika (SADC) mit Sitz in Gaborone hat sich die Durchführung eines Multi-Milliarden-Dollar-Projekts zum Ausbau der Infrastruktur, der Kommunikation und der Strom- und Wasserversorgung auf die Fahnen geschrieben. Doch ist ein Interesse der westlichen Geber an diesem Masterplan nicht erkennbar.

Afrika: Größtes Wasserkraftprojekt auf der Kippe

Kämpfe in der DR Kongo gefährden Stromtransfer

Von Maurice Wa ku Demba und John Fraser | 30.08.2013

Johannesburg/Lubumbashi. Hohe Erwartungen begleiten den Bau des Wasserkraftwerks 'Inga III' in der Demokratischen Republik Kongo (DRC). Ob das größte Projekt dieser Art in ganz Afrika jemals fertiggestellt werden wird, erscheint jedoch wegen der instabilen politischen Lage im Land fraglich. Die Sicherheitslage ist aufgrund der Kämpfe im Osten der DRC kritisch.

Kamerun: China baut Tiefseehafen

Keine Jobs für einheimische Fachkräfte

Von Monde Kingsley Nfor | 13.08.2013

Jaunde. In der Küstenstadt Kribi im Süden Kameruns entsteht derzeit ein riesiger Tiefseehafen. 85 Prozent der Baukosten für das 567 Millionen US-Dollar schwere Großprojekt, von dem die gesamte Region Zentralafrika profitieren wird, übernimmt China, den Rest der westafrikanische Staat. Einziger Wermutstropfen: Die Chancen auf Arbeitsplätze für lokale Fachkräfte sind gering.

Simbabwe: Trinkwasser in Dörfern und Städten rationiert

Illegale Händler profitieren

Von Jeffrey Moyo | 18.06.2013

Harare. Sarah Chikwanha lebt in Chitungwiza, 25 Kilometer von der simbabwischen Hauptstadt Harare entfernt. Ihr Wasser bezieht sie von illegalen Händlern, die mittlerweile im Land gute Geschäfte machen. "Da es in unserer Stadt nur einmal die Woche Wasser gibt, habe ich gar keine Wahl, als welches dazuzukaufen", berichtet die 61-Jährige. Der 2.500-Liter-Tank kostet sie 95 Dollar.

Äthiopien: Mit Wasserkraft zum Stromversorger Ostafrikas

Land Grabbing und Vertreibung sind die Folge

Von Ed McKenna | 17.06.2013

Addis Abeba. Äthiopien will mit Wasserkraft zum führenden Stromproduzenten Afrikas werden. Doch der Plan, von dem es sich Wachstum und Entwicklung verspricht, gefährdet das Leben von Millionen Menschen, die auf das Nilwasser angewiesen sind. Kein anderer afrikanischer Staat investiert so viel Geld in Staudämme wie Äthiopien.

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