Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Senegal: Günstiger Solarstrom für alle

Rapper Akon lässt in Dörfern das Licht angehen

Von Inter Press Service | 21.10.2015

Berlin. Wenn der US-amerikanische Rapper Akon nachts durch hell erleuchtete Großstädte zieht, denkt er oft an seine Kindheit im Senegal zurück. Er wuchs in der Stadt Kaolack südöstlich von Dakar auf. Dort war es abends immer stockdunkel, weil es keinen Strom gab. Auch heute noch bleiben viele Häuser nach Sonnenuntergang finster: Etwa 600 Millionen Afrikaner müssen ohne Elektrizität auskommen.

Afrika: Wachstum mit Hilfe erneuerbarer Energien

Staaten sollen Stromversorgung revolutionieren

Von Kwame Buist | 17.06.2015

Kapstadt. Die erneuerbaren Energien bieten Afrika enorme Vorteile in dreierlei Hinsicht: Wie aus einem neuen Bericht hervorgeht, besitzen sie das Potenzial, die landwirtschaftliche Produktion zu steigern, die Klimaresilienz des Kontinents zu erhöhen und einen wichtigen Beitrag zur Verringerung der Treibhausgasemissionen zu leisten.

Simbabwe: In 35 Jahren eine Wüste

Unkontrollierter Holzschlag vernichtet die Wälder

Von Jeffrey Moyo | 11.02.2015

Harare. In Simbabwes Wäldern surrt es. Nicht etwa, weil dort so viele Insekten umherschwirren, sonder weil sich Hochgeschwindigkeitssägen unerbittlich durch den alten Baumbestand fressen. Die gefällten Stämme werden beim Trocknen von Tabakblättern verfeuert, als Nutzholz exportiert oder an lokale Holzkohleproduzenten geliefert.

Südafrika: Hafenstadt Durban geht neue Wege

Umgebaute Schiffscontainer stellen Wasserversorgung in Slums sicher

Von Brendon Bosworth | 18.06.2014

Kapstadt. Die für Wasser- und sanitäre Grundversorgung der südafrikanischen Stadt Durban zuständige Verwaltungsabteilung 'eThekwini Water & Sanitation' ist zwar mit dem Vorschlag, Abwässer zu Trinkwasser aufzubereiten, vor Ort in die Kritik geraten. Doch hat ein pragmatisches Wassermanagement ihr den Ruf eingebracht, besonders progressiv zu sein.

Südafrika: Verschärfte Wasserkrise

Enorme Verluste durch kurzfristige Versorgungspläne

Von Melany Bendix | 19.02.2014

Kapstadt. Die Bemühungen der südafrikanischen Post-Apartheid-Regierungen, Millionen Menschen an das öffentliche Wassernetz anzuschließen, haben das Land offenbar an den Rand einer Wasserkrise gebracht. Bereits 2030 könnte dem Kapstaat das Wasser ausgehen, sollten umfangreiche Reparaturen der maroden Wasserinfrastruktur ausbleiben.

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