Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Uganda: Unentbehrliche Helfer

Kommunaler Sozialdienst lässt Aids-Patienten nicht im Stich

Von Andrew Green | 25.07.2012

Kampala. Immer dienstags schauen Sanyu Nagia und ihr Team bei Barbara Namirimu vorbei. Sie untersuchen die in einem Slum von Kampala lebende Aidskranke, muntern sie auf und kontrollieren, ob sie regelmäßig ihre lebensnotwendigen antiretroviralen (ARV) und anderen Medikamente einnimmt. 

Nigeria: Zahl der Poliofälle seit 2011 verdoppelt

Infektionsgefahr für Nachbarländer

Von Toluwa Olusegun | 29.06.2012

Lagos. Wenn seine Freunde auf der Straße Fußball spielen, schaut ihnen Sunday Oderinde aus Iwaya, einem Stadtteil von Lagos, traurig zu. Der zwölfjährige Junge kann sich nur auf Krücken fortbewegen. Er hat Kinderlähmung, weil er nur zwei statt der in Nigeria vorgeschriebenen fünf Polio-Schutzimpfungen erhalten hat.

Südsudan: Ärzte auf verlorenem Posten

Leishmaniose in Jonglei auf dem Vormarsch

Von Grit Porsch | 24.05.2012

Berlin. Im staubigen Hof der Klinik von Old Fangak im südsudanesischen Bundesstaat Jonglei warten Patienten dicht gedrängt auf eine Leishmaniose-Untersuchung. Weil passierbare Straßen fehlen, haben viele eine mehrtägige Bootsfahrt hinter sich gebracht, um sich helfen zu lassen. Die Gefahr einer Infektion ist groß. Der größte und mit 1,4 Millionen Menschen bevölkerungsreichste Bundesstaat erlebt derzeit den schlimmsten Ausbruch der Krankheit, die auch Kala Azar oder Schwarzfieber genannt wird.

Libyen: Engpässe im Gesundheitssektor

Viele Patienten werden im Ausland behandelt

Von Rebecca Murray | 20.04.2012

Tripolis. In einer Ecke des 'Tripoli Medical Centre' (TMC) in der libyschen Hauptstadt drängen sich jeden Tag viele Menschen, um eine ärztliche Behandlung im Ausland zu beantragen. Andere schauen nach, ob ihr Name endlich auf einer der ausgehängten Listen zu finden ist.

Benin: Kräuter in ausrangierten Medizinflaschen

Krankenhausmüll wird nachlässig entsorgt

Von Ulrich Vital Ahotondji | 10.04.2012

Cotonou. Die 15-jährige Aicha ist stolz auf ihren Stand, auf dem sie auf dem Dantokpa-Markt in Benins Wirtschaftsmetropole Cotonou gemahlene Gewürze und Kräuter in Dosen und Flaschen anbietet. Bei näherem Hinsehen entpuppen sich die säuberlich aufgereihten Behältnisse als medizinische Einweggefäße, mit deren obligatorischer Entsorgung es manche Krankenhäuser nicht so genau nehmen.

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