Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Südsudan: AIDS-Kranke haben kaum Chance auf Therapie

Schwieriger Kampf gegen HIV im kriegsverwüsteten Land

Von Charlton Doki | 21.11.2014

Juba. Sabur Samson hat die Fahrt im 'Bodaboda', einem Motorradtaxi, zum HIV-Zentrum des Zivilkrankenhauses in Maridi im südsudanesischen Bundesstaat Western Equatoria umgerechnet sechs US-Dollar gekostet. Das heißt für die 27-Jährige, dass sie in den nächsten Tagen mit weniger Nahrungsmitteln auskommen muss.

Afrika: HIV-Prävention versagt bei jungen Frauen

Ungleichbehandlung, Gewalt und fehlende Aufklärung als Gründe

Von Miriam Gathigah | 14.11.2014

Nairobi. Im südlichen und östlichen Afrika haben die jahrelangen Kampagnen gegen HIV/AIDS junge Frauen nicht vor einer Infektion mit dem Virus schützen können. "Die Prävention schlägt bei jungen Frauen fehl", bestätigt Lillian Mworeko von der Hilfsorganisation 'International Community of Women Living with HIV in Eastern Africa' mit Sitz in Uganda.

Sierra Leone: Regierung gesteht Überforderung mit Ebola ein

Ausnahmezustand verlängert, doch wenig Hoffnung auf Eindämmung

Von Lansana Fofana | 12.11.2014

Freetown. Sierra Leone fällt im Kampf gegen Ebola immer weiter zurück. Zivilgesellschaft und Öffentlichkeit werfen den Behörden vor, zu wenig gegen die Epidemie zu unternehmen. Doch die Regierung ist nach eigenen Angaben mit der Seuche restlos überfordert. "Wir waren auf den Ausbruch der Geißel Ebola einfach nicht vorbereitet", meinte Gesundheitsminister Abubakar Fofana.

Mosambik: Kampf dem Gebärmutterhalskrebs

Früherkennung und Impfungen sollen Tausenden von Frauen das Leben retten

Von Mercedes Sayagues | 05.11.2014

Maputo. Die Frau in dem Bett mit der Nummer 27 in der onkologischen Abteilung des Zentralkrankenhauses von Maputo (HCM) hat unglaubliches Glück gehabt. Erst nach Monaten heftiger Schmerzen im Unterleib fand sie sich zur Untersuchung in der Klinik von Matola, rund 15 Kilometer von der mosambikanischen Hauptstadt Maputo ein.

Westafrika: Ebola-Ausbruch verschärft Ernährungskrise

Erschwerter Zugang zur Nahrungsmitteln in Guinea, Liberia und Sierra Leone

Von Thalif Deen | 23.10.2014

New York. In den drei westafrikanischen Staaten, in denen der Ausbruch des Ebola-Virus bisher mehr als 4.500 Menschenleben gekostet hat, zeichnet sich die Gefahr einer Hungerkrise ab. Die Epidemie trifft mit Guinea, Liberia und Sierra Leone Länder, die seit langem durch Armut und Unterversorgung geschwächt sind. Experten fordern mehr Finanz- und Nahrungsmittel für die Region.

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