Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Afrika: "Krankenhäuser sind eher für Frauen"

Männer fallen im Kampf gegen AIDS zurück

Von Miriam Gathigah | 19.12.2014

Nairobi. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass afrikanische Männer im Kampf gegen HIV/AIDS zurückfallen. Sie lassen sich weniger häufig testen als Frauen und nehmen seltener die lebensverlängernden Medikamente ein. Sie weisen ein geringeres Durchhaltevermögen bei der Behandlung auf und sterben somit häufiger an der Immunschwäche.

Afrika: Solidarisch im Kampf gegen Ebola

Kampagne 'Africa United' rückt afrikanische Helfer in den Fokus

Von Kwame Buist | 12.12.2014

Malabo, Äquatorial-Guinea. Der afrikanische Fußballverband CAF hat mit zahlreichen Fußballstars, Prominenten, internationalen Organisationen und Unternehmen die Kampagne 'Africa United' zur Eindämmung des Ebola-Fiebers gestartet. In der Kampagne sollen vor allem afrikanische Gesundheitsmitarbeiter vorgestellt werden, die tagtäglich im Kampf gegen die Seuche ihr Leben riskieren.

Sierra Leone: Ebola-Epidemie gefährdet Erfolge im Kampf gegen HIV

Schwangere Frauen meiden Krankenhäuser aus Angst vor Ansteckung

Von Lansana Fofana | 05.12.2014

Freetown. Der Ausbruch der Ebola-Epidemie in Sierra Leone bedeutet einen großen Rückschlag im Kampf gegen HIV/AIDS. Infizierte meiden Krankenhäuser und Behandlungszentren, weil sie fürchten, sich mit dem Ebola-Virus zu infizieren. "Das stellt uns vor eine enorme Herausforderung", berichtet Abubakar Koroma, Kommunikationschef des Nationalen AIDS-Sekretariats.

Afrika: AIDS Todessuche Nr. 1 bei Teenagern

Gesellschaftliche Ausgrenzung verhindert Zugang zu Therapien

Von Sam Olukoya | 03.12.2014

Lagos. Vor zwei Jahren musste Shola* das Haus seiner Familie verlassen, nachdem der damals 13-jährige Nigerianer positiv auf HIV getestet worden war. Der Teenager lebte mit seinem Vater, seiner Stiefmutter und deren sieben Kindern in Abeokuta im Südwesten des afrikanischen Landes zusammen. Shola ist kein Einzelfall: In Nigeria werden AIDS-Kranke häufig stigmatisiert.

Sierra Leone: Ebola gefährdet Entwicklungsziele

Patienten meiden Krankenhäuser, Bauern verlassen ihre Farmen

Von Lansana Fofana | 24.11.2014

Freetown. Der Ausbruch der Ebola-Epidemie in Sierra Leone hat dazu geführt, dass das westafrikanische Land entscheidende Entwicklungsziele nicht erreichen wird. Am schlimmsten getroffen hat die Viruserkrankung die Landwirtschaft, das Rückgrat der sierraleonischen Wirtschaft. Viele Bauern sind an den Folgen der Infektion gestorben, andere haben aus Angst vor der Ansteckung ihre Farmen verlassen.

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