Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Simbabwe: Goldschürferinnen stecken ihre Claims ab

Frauen kämpfen um bessere Rahmenbedingungen im Bergbau

Von Sally Nyakanyanga | 21.03.2018

Harare (IPS/afr). Jeden Morgen verlässt Tapiwa Moyo beim ersten Hahnenschrei ihr Haus. Die 40-Jährige schließt sich einer Schar von Frauen an, die sich als Goldgräberinnen ihrer Heimatgemeinde ihren Lebensunterhalt verdienen. Mit den kleinen Funden bessert sie das spärliche Familieneinkommen auf.

Simbabwe: Unmut über Militärs in neuer Regierung

Beobachter sehen geschwächte Rolle des Staatsoberhaupts

Von Jeffrey Moyo | 13.12.2017

Harare (IDN/afr). Nach dem Rücktritt von Robert Mugabe als Präsident von Simbabwe am 21. November brandete landesweit Jubel auf. Viele Simbabwer verbanden mit dem Ende des autoritären Regimes die Hoffnung auf einen Neuanfang. Doch die Zusammensetzung des neuen Kabinetts gibt Anlass zur Sorge.

Afrika: Durchschnittsalter von Bauern liegt bereits bei 60 Jahren

Filmschaffende sollen Jugendliche für die Landwirtschaft begeistern

Von Friday Phiri | 29.06.2017

Ahmedabad (IPS/afr). Die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Afrika gilt als tickende Zeitbombe. Die Zunahme von Unruhen und politischer Instabilität werden befürchtet. Gleichzeitig leidet die Landwirtschaft unter einem Imageproblem: Jugendliche wollen nicht in einem Sektor arbeiten, den sie mit Armut verbinden.

Tansania: Geburtsurkunde per App

mBirth vereinfacht Registrierung von Neugeborenen

Von Kizito Makoye | 15.12.2016

Lunyanywi (IDN/afr). In der Krankenstation von Lunyanywi im Bezirk Njombe im südlichen Hochland von Tansania hat sich das ganze Dorf versammelt, um die Ankunft eines neuen Mitglieds ihrer Gemeinschaft zu feiern. Antonia Kisena (38) und ihr Mann Moses (45) strahlen um die Wette, als sie ihren neugeborenen Sohn Arnold in die Arme schließen.

Kenia: Kinderprostitution wirft Schatten auf Urlaubsparadies

Viele Mädchen werden von ihren Eltern zur Sexarbeit gezwungen

Von Diana Wanyonyi | 07.12.2016

Kwale County (IPS/afr). Mehr als 15.000 Kinder verdienen an der kenianischen Südküste ihr Geld mit Prostitution. Viele werden von ihren Eltern dazu gewzungen. Zu den Kunden zählen vor allem Fischer aus Tansania, Bodaboda-Fahrer und Touristen. Tabus und Traditionen machen es Sozialarbeitern schwer, die sexuelle Ausbeutung zu bekämpfen und die Täter zu bestrafen.

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Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.