Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Afrika: Frauenrechte durchsetzen

Staatspräsidentinnen kündigen Zusammenarbeit an

Von Travis Lupick und Massa Kanneh | 21.05.2012

Monrovia. In ganz Afrika gibt es nur zwei weibliche Staatsoberhäupter: Ellen Johnson Sirleaf (Liberia) und Joyce Banda (Malawi). Sie haben angekündigt, ihre Kräfte für die Durchsetzung von Frauenrechten zu bündeln.

Uganda: Von Frauen für Frauen

Bank vergibt Mikrokredite in ländlichen Gebieten

Von Wambi Michael | 30.04.2012

Wakiso. Den meisten Uganderinnen, die ein eigenes Geschäft aufziehen wollen, ist der Zugang zu Gründungskrediten versperrt. Ihnen fehlt es an Sicherheiten, oder aber sie können die hohen Zinsen nicht aufbringen, die ihnen kommerzielle Banken abverlangen. Betroffene wussten sich jedoch selbst zu helfen und haben eigene Finanzorganisationen geschaffen.

Mauretanien: Beschneiderinnen legen ihr Messer beiseite

Umfassende Aufklärungskampagne

Von Mohamed Abderrahmane | 17.04.2012

Nouakchott. In Mauretanien sind mehr als zwei Drittel aller Mädchen und Frauen beschnitten. Befürworter der weiblichen Genitalverstümmelung bringen religiöse und ästhetische Gründe vor und betonen, sie sei gut für die Sittsamkeit der Mädchen. Doch eine Aufklärungskampagne und ein islamisches Rechtsgutachten (Fatwa) haben dafür gesorgt, dass im März 35 Beschneiderinnen öffentlich mit der Tradition gebrochen und ihr Messer beiseite gelegt haben.

Kenia: Ohne Gewalt und ohne Männer

In Umoja leben Frauen unter sich

Von Hannah Rubinstein | 13.04.2012

Umoja. Ein im Norden Kenias gängiges Sprichwort besagt: "Als Haupt des Körpers sitzen Männer ganz oben, Frauen sitzen als Hals darunter." Die Frauen von Umoja haben mit dieser traditionellen Sichtweise Schluss gemacht. In dem entlegenen Dorf im Grasland des Bezirks Samburu leben sie unter sich, ohne Männer, vor deren Gewalttätigkeiten sie geflohen sind.

Südsudan: Hebammen dringend gesucht

Jedes Jahr sterben 10.000 Mütter bei der Geburt

Von Andrew Green | 03.04.2012

Juba. Bei der Müttersterblichkeit hält Südsudan einen traurigen Rekord. In keinem anderen Land der Welt enden Schwangerschaft und Geburt mit dem Tod so vieler Frauen wie in der jungen afrikanischen Republik. Weil hier Fachkräfte fehlen, die für Schwangerschaftsvorsorge und Geburtshilfe sorgen, sterben nach Schätzungen des UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) jährlich 10.000 Frauen. Bei 76.000 Südsudanesinnen treten Komplikationen mit oft lebenslangen Gesundheitsschäden auf.

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