Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Äthiopien: Zwischenstation auf dem Weg nach Europa

Wachsende Frustration unter Flüchtlingen im größten Aufnahmeland Afrikas

Von James Jeffrey | 09.12.2015

Addis Abeba. Manche spielen Basketball, andere kicken um die Wette. In der Bibliothek wird gelernt und gelesen. Mitten in Addis Abeba, der Hauptstadt von Äthiopien, liegt das Gelände des Jesuit Refugee Service (JRS). Auf engem Raum finden sich hier Flüchtlinge aus Südsudan, dem Kongo, Uganda, Somalia, Eritrea, dem Jemen, Burundi und vielen anderen Staaten.

Migration: Tausende in den Wäldern vor Ceuta

Afrikaner warten auf Chance für den Grenzübertritt

Von Andrea Pettrachin | 08.09.2015

Ceuta. Mitten in den Bergen hinter dem Grenzzaun der spanischen Exklave Ceuta in Marokko, acht Kilometer von dem nächsten marokkanischen Dorf Fnideq entfernt, lebt eine große Zahl von Migranten im Wald. Mitarbeiter von Hilfsorganisationen in der anderen spanischen Exklave Melilla gehen von mehreren Tausend aus.

Kenia: Massenabschiebung somalischer Flüchtlinge

Experten warnen vor Destabilisierung der gesamten Region

Von Muhyadin Ahmed Roble | 02.06.2014

Nairobi. Die Massenabschiebung somalischer Flüchtlinge aus Kenia gefährdet nicht nur die hart erkämpften Erfolge Somalias im Kampf gegen die Al-Shabaab-Extremisten, sondern auch die politische Stabilität in ganz Ostafrika. Wie der somalische Innenminister Mohamud Moalim Yahye erklärte, schüren die ungeplanten und unkoordinierten Abschiebungen Chaos und Anarchie.

Kamerun: Grenzstadt ächzt unter Flüchtlingsstrom

Versorgungssituation in Garoua-Boulai zunehmend schwierig

Von Monde Kingsley Nfor | 24.03.2014

Garoua-Boulai. Abdul Karim aus der Zentralafrikanischen Republik (CAR) erreichte Ende Februar die ostkamerunische Grenzstadt Garoua-Boulai. Er gehört zu den 30.000 Menschen, die im letzten Februar die Grenze passierten, und war somit Teil des bisher größten Flüchtlingszustroms seit Ausbruch der Gewalt im Nachbarland vor gut einem Jahr.

Ghana: Immer mehr Klimaflüchtlinge

Vor allem junge Frauen zieht es in die Hauptstadt

Von Albert Oppong-Ansah | 20.12.2013

Accra. Fizer Boa war 20 Jahre alt, als sie aus dem Norden Ghanas in die Hauptstadt zog, um sich auf dem lokalen Abobloshie-Markt als Trägerin oder 'Kayayei' zu verdingen. "Als meine Mutter meinte, ich solle wie eine Freundin von mir als Kayayei in Accra arbeiten, hatte ich nichts dagegen", erzählt Boa. "Ich wusste ja, wie es um meine Familie stand."

Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.