Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Libyen: Ein afrikanischer Traum namens Lampedusa

Tripolis ist ein Transpitpunkt für Flüchtlinge

Von Karlos Zurutuza | 16.12.2013

Tripolis. Der Nigerianer Youssef hat die Sahara mit einer zusammengefalteten Europa-Landkarte durchquert. Von Libyen aus will er nach Europa aufbrechen. "Können Sie mir bitten zeigen, wo Lampedusa liegt?", fragt er in Tripolis. "Ich kann es auf der Karte nicht finden." Die kleine italienische Insel im Mittelmeer liegt 600 Kilometer von der libyschen Hauptstadt entfernt.

Sudan: Gesetz gegen Frühehen gefordert

Mädchen soll das Recht auf Kindheit und Bildung gegeben werden

Von Reem Abbas | 29.07.2013

Khartum. Im Sudan drängen Rechtsexperten und Menschenrechtsaktivisten auf eine Reform der sudanesischen Gesetze, die die Verheiratung von Mädchen ab dem zehnten Lebensjahr ermöglichen. Es sei Zeit, die Gleichheit der Geschlechter rechtlich anzuerkennen und Mädchen und jungen Frauen zu erlauben, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Eritrea: Folter und Tod nach Flucht vor der Diktatur

Menschenhändler im Sudan verkaufen Flüchtlinge an den Meistbietenden

Von Saikou Jammeh | 08.07.2013

Banjul. Im vergangenen Februar ist der 20-jährige Eritreer Mohamed* vor der Diktatur in seinem Heimatland in den benachbarten Sudan geflohen. Doch die Hoffnung auf ein besseres Leben hat sich nicht erfüllt: Mohamed geriet in die Fänge von Menschenhändlern. Seine Eltern gehen inzwischen davon aus, dass der Sohn tot ist.

Ruanda: Keine Sicherheit für Heimkehrer

Kinshasa fordert Repatriierung der Flüchtlinge

Von Taylor Toeka Kakala | 13.05.2013

Goma. Die Regierung der Demokratischen Republik Kongo (DRC) in Kinshasa fordert eine umfassende Strategie, die es den 127.537 registrierten ruandischen Flüchtlingen erlaubt, sicher in ihr Heimatland Ruanda zurückzukehren und dort zu leben. Sie hält die Aufhebung des Flüchtlingsstatus zum 30. Juni für verfrüht.

Mali: Angst vor Racheakten

Geflüchtete Tuareg und Araber wollen vorerst nicht zurück

Von Marc-André Boisvert | 04.03.2013

Goudebo, Burkina Faso. Fatimata Wallet Haibala sitzt mit mehreren Tuaregfrauen und -mädchen unter einem Zeltdach, ein kleines Kind auf dem Schoß. Alles hätte seine Richtigkeit, befände sich die Gruppe zu Hause in Mali. Stattdessen harren die Menschen 100 Kilometer von der Heimat entfernt in einem Flüchtlingscamp in Goudebo in Burkina Faso aus.

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Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.