Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Nigeria: Sterbender Tschadsee verschärft humanitäre Krise

Flusswasser aus der DR Kongo soll das Becken wieder auffüllen

Von Leon Usigbe, Africa Renewal* | 13.02.2020

Abuja (AR/afr). Die 20-jährige Phoebe Musa erinnert sich gut an jenen Tag vor fünf Jahren, als Boko-Haram-Milizen ihr Dorf im Bundesstaat Borno im Nordosten Nigerias stürmten. Sie kamen mit Pferden, Motorrädern und Militärfahrzeugen, schossen auf die Menschen und zündeten Dutzende von Gehöften an.

Äthiopien: Offene Türen für Flüchtlinge aus dem befeindeten Eritrea

Die aufstrebende Wirtschaftsnation will von der Migration profitieren

Von James Jeffrey | 06.07.2017

Adinbried (IPS/afr). Das 14-jährige Mädchen aus Eritrea trägt ein Plastiktüte bei sich. Darin befinden sich ein paar Kleidungsstücke, ein Trinkbecher und eine kleine Taschenlampe, deren Batterien fast am Ende sind. Am Abend zuvor hat sie mit vier Männern, zwei Frauen und fünf jüngeren Kindern die Grenze nach Äthiopien überschritten.

Kamerun: Harter Alltag für Flüchtlinge aus Nigeria

Im Minawao Camp in der Far-North-Region fehlt es am Notwendigsten

Von Mbom Sixtus | 21.12.2016

Minawao Camp (IPS/afr). Aichatou Njoya hat Tränen in den Augen, als sie sich an den Tag des Überfalls durch die islamistische Terrormiliz Boko Haram erinnert. "Am 24. Mai 2013 schlief mein Mann in seinem Zimmer, während ich mich mit unseren sechs Kindern auf der anderen Seite des Hauses befand", erzählt sie. "Der Jüngste war damals nur einen Monat alt."

Dschibuti: Auf der falschen Seite des Meeres

Flüchtlinge aus dem Jemen warten in Obock auf den Frieden

Von James Jeffrey | 21.09.2016

Obock (IPS). Trotz Gesichtsschleier kann man sehen, dass Gada weint. Die Tränen sind in den Augen der 20-jährigen Jemenitin eindeutig erkennbar. Wie viele ihrer Landsleute hat Gada ihrem Heimatland wegen des Krieges den Rücken gekehrt. Nun wartet sie im Flüchtlingslager der dschibutischen Küstenstadt Obock auf das Ende des Konflikts.

Kamerun: Ernährungskrise wegen Boko Haram

70.000 Menschen sind vor dem Terror in Nigeria ins Nachbarland geflüchtet

Von Mbom Sixtus-Yaounde | 22.03.2016

Yaounde. John Guige ist dem Terror von Boko Haram entkommen. In Flüchtlingslager Minawao in der Region Extrême-Nord in Kamerun unterrichtet er nun als Grundschullehrer. Die Versorgungslage bezeichnet er als schwierig: "Die Nahrungsmittel wurden reduziert, aber wir schaffen das. Wir sind Flüchtlinge und haben ohnehin keine Wahl. Alles was wir zu essen bekommen sind Reis und ein paar Sojabohnen."

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Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.