Newsroom: Afrika auf allen Kanälen

Zeitungsleser in Stonetown, Sansibar

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt

Kamerun: Harter Alltag für Flüchtlinge aus Nigeria

Im Minawao Camp in der Far-North-Region fehlt es am Notwendigsten

Von Mbom Sixtus | 21.12.2016

Minawao Camp (IPS/afr). Aichatou Njoya hat Tränen in den Augen, als sie sich an den Tag des Überfalls durch die islamistische Terrormiliz Boko Haram erinnert. "Am 24. Mai 2013 schlief mein Mann in seinem Zimmer, während ich mich mit unseren sechs Kindern auf der anderen Seite des Hauses befand", erzählt sie. "Der Jüngste war damals nur einen Monat alt."

Dschibuti: Auf der falschen Seite des Meeres

Flüchtlinge aus dem Jemen warten in Obock auf den Frieden

Von James Jeffrey | 21.09.2016

Obock (IPS). Trotz Gesichtsschleier kann man sehen, dass Gada weint. Die Tränen sind in den Augen der 20-jährigen Jemenitin eindeutig erkennbar. Wie viele ihrer Landsleute hat Gada ihrem Heimatland wegen des Krieges den Rücken gekehrt. Nun wartet sie im Flüchtlingslager der dschibutischen Küstenstadt Obock auf das Ende des Konflikts.

Kamerun: Ernährungskrise wegen Boko Haram

70.000 Menschen sind vor dem Terror in Nigeria ins Nachbarland geflüchtet

Von Mbom Sixtus-Yaounde | 22.03.2016

Yaounde. John Guige ist dem Terror von Boko Haram entkommen. In Flüchtlingslager Minawao in der Region Extrême-Nord in Kamerun unterrichtet er nun als Grundschullehrer. Die Versorgungslage bezeichnet er als schwierig: "Die Nahrungsmittel wurden reduziert, aber wir schaffen das. Wir sind Flüchtlinge und haben ohnehin keine Wahl. Alles was wir zu essen bekommen sind Reis und ein paar Sojabohnen."

Äthiopien: Zwischenstation auf dem Weg nach Europa

Wachsende Frustration unter Flüchtlingen im größten Aufnahmeland Afrikas

Von James Jeffrey | 09.12.2015

Addis Abeba. Manche spielen Basketball, andere kicken um die Wette. In der Bibliothek wird gelernt und gelesen. Mitten in Addis Abeba, der Hauptstadt von Äthiopien, liegt das Gelände des Jesuit Refugee Service (JRS). Auf engem Raum finden sich hier Flüchtlinge aus Südsudan, dem Kongo, Uganda, Somalia, Eritrea, dem Jemen, Burundi und vielen anderen Staaten.

Migration: Tausende in den Wäldern vor Ceuta

Afrikaner warten auf Chance für den Grenzübertritt

Von Andrea Pettrachin | 08.09.2015

Ceuta. Mitten in den Bergen hinter dem Grenzzaun der spanischen Exklave Ceuta in Marokko, acht Kilometer von dem nächsten marokkanischen Dorf Fnideq entfernt, lebt eine große Zahl von Migranten im Wald. Mitarbeiter von Hilfsorganisationen in der anderen spanischen Exklave Melilla gehen von mehreren Tausend aus.

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