Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Dschibuti: Hilfslieferungen für Äthiopien stecken im Hafen fest

Schwache Infrastruktur und Bürokratie führen zu langen Wartezeiten

Von James Jeffrey | 17.08.2016

Dschibuti. Es ist ein extrem heißer Nachmittag im geschäftigen Hafen von Dschibuti. Förderbänder transportieren unzählige Weizensäcke auf die Ladefläche eines Lastwagens. Wenig später setzt sich der LKW in Richtung Äthiopien in Bewegung, wo die schlimmste Dürre seit 30 Jahren die Ernährung von Millionen Menschen gefährdet.

Südafrika: Dünger für mehr Ernährungssicherheit

Agrar-Händler sollen Kleinbauern von den Vorteilen überzeugen

Von Busani Bafana | 04.08.2016

Louis Trichardt. Die Provinz Limpopo im Norden gilt als der Obst- und Gemüsegarten Südafrikas. Von hier stammt der Großteil der südafrikanischen Mango-, Papaya- und Tomatenproduktion. Doch den Kleinbauern fehlt das Wissen darüber, wie sie die Produktivität ihrer Böden verbessern können. Nun werden lokale Agrar-Händler ausgebildet, um den Bauern die richtige Verwendung von Düngern zu vermitteln.

Benin: Neuer Reisofen verdoppelt die Einkommen von Frauen

Innovationsplattformen sorgen für höhere Produktivität und besseren Lebensstandard

Von Busani Bafana | 21.04.2016

Malanville. Salabanya Tabaitou muss jetzt nicht mehr ihre Augen zusammenkneifen, wenn sie Reis herstellt. Der neue Parboiling-Ofen verfügt über einen Kamin, der den lästigen Rauch abzieht. Außerdem erspart ihr der Ziegelofen mit seinem rostfreien Stahlkessel viel Zeit: Nach 20 Minuten ist der Reis fertig. Früher brauchte sie für diese Tätigkeit zwei Stunden.

Simbabwe: El Niño lässt die Wasserpegel sinken

Landwirtschaft und Energieversorgung leiden unter der Dürre

Von Andrew Mambondiyani | 24.03.2016

Mutare. Wo früher ein Stausee war, ist jetzt nur noch eine kleine schlammige Pfütze übrig, die mit einer dicken Algenschicht bedeckt ist. Der Mpudzi-Damm südlich der Stadt Mutare wird normerweise zur Bewässerung der umliegenden Dörfer genutzt. Jetzt – am Ende der Regenzeit – schwinden die Hoffnungen, dass sich der Wasserspiegel erholt.

Kamerun: Ernährungskrise wegen Boko Haram

70.000 Menschen sind vor dem Terror in Nigeria ins Nachbarland geflüchtet

Von Mbom Sixtus-Yaounde | 22.03.2016

Yaounde. John Guige ist dem Terror von Boko Haram entkommen. In Flüchtlingslager Minawao in der Region Extrême-Nord in Kamerun unterrichtet er nun als Grundschullehrer. Die Versorgungslage bezeichnet er als schwierig: "Die Nahrungsmittel wurden reduziert, aber wir schaffen das. Wir sind Flüchtlinge und haben ohnehin keine Wahl. Alles was wir zu essen bekommen sind Reis und ein paar Sojabohnen."

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