Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Afrika: Urbane Landwirtschaft floriert

Kleingärten in den Städten werden zur Überlebensfrage

Von Jeffrey Moyo | 23.09.2015

Harare. Agness Samwenje ist Lehrerin an einer Vorschule in der simbabwischen Hauptstadt Harare. Mit ihren drei Kindern lebt sie im dicht bevölkerten Viertel Mufakose. "Mit den 200 Dollar, die ich monatlich verdiene, kommen wir nicht hin", sagt sie. Deshalb bewirtschaftet sie eine Miniparzelle. "Seit wir den Kleingarten haben, geben wir weniger Geld für Nahrungsmittel aus", meint sie.

Kamerun: Nachhaltigkeit durch Permakultur

Erstes Ökodorf setzt auf organischen Anbau

Von Mbom Sixtus | 19.08.2015

Yaoundé. Der Kameruner Joshua Konkankoh hat eine Vision. Er will beweisen, dass nachhaltige Anbaumethoden sehr wohl für Ernährungssicherheit sorgen können. Mit diesem Ziel vor Augen gab er seine Arbeitsstelle bei der Regierung auf, wurde Bauer und gründete 'Better World Cameroon'. Die Initiative gründete mit Ndanifor das erste Ökodorf Kameruns.

Kenia: Samburu setzen auf Waldgärten und Nahrungswälder

Aufforstung soll vor den Folgen des Klimawandels schützen

Von Robert Kibet | 05.08.2015

Samburu. Sipian Lesan beugt sich über den kleinen Mispelbaum mit dem wissenschaftlichen Namen Vangueria infausta. Während er die Zweige richtet, achtet er penibel darauf, keine der Blüten der dürreresistenten Pflanze zu beschädigen. "Überall hier herrscht große Trockenheit", berichtet der 51-jährige Halbnomade vom Volk der Samburu.

Südliches Afrika: Mehr Ernteertrag dank High-Tech-Landwirtschaft

Größte Gewächshausanlage des Kontinents sichert ganzjährige Produktion

Von Kwame Buist | 08.04.2015

Durban. Die Landwirtschaft ist der größte Arbeitgeber und das Rückgrat der Volkswirtschaften im Südlichen Afrika. Doch Anbaugebiete, von deren Erträgen die Existenz von fast 270 Millionen Menschen abhängt, sind seit jeher krisenanfällig. Auf einer von der FAO veranstalteten Tagung im südafrikanischen Durban wurden Partnerschaften angeregt, um den Landwirtschaftssektor in der Region zu stärken.

Afrika: Den Hunger bis 2025 beenden

Landwirtschaft kommt Schlüsselrolle zu

Von Martha van der Wolf | 04.02.2015

Addis Abeba. Die Wirtschaft in Afrika zählt zu den schnellsten wachsenden der Welt. Dennoch leben mehrere hundert Millionen Menschen des Kontinents unterhalb der Armutsgrenze von 1,25 US-Dollar pro Tag. Das macht sie extrem anfällig für Hunger. Afrikanische Staatschefs wollen diese Gefahr ein für alle Mal bis 2025 bannen.

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