Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Senegal: Die Sonne kocht mit

Solaröfen retten Wälder und schonen die Luft

Von Mathilde Cru | 11.10.2013

Joal-Fadiouth. Wenn Marie-Antoinette Satine Ndong in ihrem Dorf auf der senegalesischen Insel Fadiouth für ihre Familie kochen will, schaut sie erst einmal in Richtung Himmel. Und hofft, dass sich keine Wolken vor die Sonne schieben, die ihren Solarherd mit Energie versorgt. Das Kochgerät ist etwa einen Meter lang und 50 Zentimeter breit, doppelt verglast und wärmeisoliert.

Simbabwe: Wachsende Nachfrage nach Solarenergie

Sonnenstrom soll die Energielücke schließen helfen

Von Michelle Chifamba | 04.10.2013

Harare. Auf dem Dach seiner Holzhütte in Norton, einer kleinen Stadt etwa 40 Kilometer westlich der Hauptstadt Harare, hat Silvester Ngunzi ein Solarmodul angebracht, das seinen Haushalt mit Strom versorgt. In den vergangenen zehn Jahren erlebte das südafrikanische Land immer wieder Blackouts, die sich teils über 24 Stunden hinzogen.

Uganda: Eineinhalb Liter Licht für Kampalas Slums

Eine mit Haushaltsbleiche gefüllte Plastikflasche sorgt für 60 Watt Leuchtkraft

Von Amy Fallon | 25.07.2013

Kampala. Joseph Senkungu kann sich gut an die Zeit erinnern, als die offene Tür die einzige Lichtquelle im Haus der Familie war. Strom war viel zu teuer. "Ich mag den Sonneneinfall", sagt der 19-jährige Musiker und zeigt zur Decke des Schlafzimmers, aus der eine durchsichtige, mit Wasser gefüllte Plastikflasche ragt.

Ägypten: Biogas aus Küchenabfall

Arme Familien produzieren Alternativenergie

Von Cam McGrath | 20.06.2013

Kairo. Die Biogasanlage auf dem Dach von Hussein Farags Wohnung sorgt für den täglichen Bedarf an Kochgas, das aus Küchenabfällen gewonnen wird. Die Rückstände würden ansonsten in Plastiktüten entsorgt oder in die verstopfte Kanalisation gekippt. Die Anlage, die null Emissionen freisetzt, besteht aus zwei großen Plastikwannen und aus größtenteils recycelten Materialien.

Äthiopien: Mit Wasserkraft zum Stromversorger Ostafrikas

Land Grabbing und Vertreibung sind die Folge

Von Ed McKenna | 17.06.2013

Addis Abeba. Äthiopien will mit Wasserkraft zum führenden Stromproduzenten Afrikas werden. Doch der Plan, von dem es sich Wachstum und Entwicklung verspricht, gefährdet das Leben von Millionen Menschen, die auf das Nilwasser angewiesen sind. Kein anderer afrikanischer Staat investiert so viel Geld in Staudämme wie Äthiopien.