Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Urbanisierung: In die Höhe bauen statt in die Breite

Experten fordern nachhaltige Siedlungen und afrikanische Architektur

Von Busani Bafana | 16.09.2015

Luanda. In den rasant wachsenden Städten Afrikas sind Slums Fluch und Segen zugleich. Einerseits stellen sie den Kontinent vor die Herausforderung, bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen zu schaffen. Andererseits bieten sie einer zunehmenden Zahl von Menschen, die aus ländlichen Regionen auf Arbeitssuche in urbane Gebiete ziehen, Schutz und Unterkunft.

Afrika: Mehr als die Hälfte des Agrarlands unbrauchbar

Wissenschaftler fordern verantwortungsbewussten Umgang mit Böden

Von Busani Bafana | 16.01.2015

Distrikt Ntungamo, Uganda. In Afrika sind etwa 65 Prozent des urbaren Landes zu stark geschädigt, um noch für die Nahrungsproduktion genutzt zu werden. In einem neuen Bericht schildert das 'Montpellier Panel' in London, wie die Dreifachbelastung aus Bodendegradation, schlechten Ernten und Bevölkerungswachstum den Kontinent unter Druck setzt.

Afrika: Den Klimawandel als Entwicklungsmotor nützen

Experten drängen auf neue Technologien in der Landwirtschaft

Von Busani Bafana | 07.11.2014

Marrakesch. Afrika wäre in der Lage, sich schneller und nachhaltiger zu entwickeln, würde es die Erkenntnisse der Klimaforschung beherzigen. Diese Meinung vertreten Experten, die den Ländern der Region empfehlen, sich den Klimaveränderungen mit verbesserten Agrartechnologien und einer effizienteren Verwendung von Energie und Wasser anzupassen.

Afrika: "Das eigene Haus in Ordnung bringen"

Verbesserung des Investitions- und Handelsklimas soll Entwicklung voranbringen

Von Busani Bafana | 17.10.2014

Marrakesch. Afrika hätte das Potenzial, mindestens 200 Milliarden US-Dollar für die eigene nachhaltige Entwicklung aufzubringen. Doch ohne eine Verbesserung des Investitions- und Handelsklimas und ohne Maßnahmen gegen den illegalen Kapitalabfluss werde der Kontinent am Tropf ausländischer Hilfe hängen bleiben, so die Einschätzung von Entwicklungsexperten.

Afrika: Teurer Dünger

Unterversorgung soll ein Ende haben

Von Busani Bafana | 13.10.2014

Chimoio. Eherculano Thomas Rice, ein Bauer aus Chimoio in der Provinz Manica, ist mit seiner Maisernte zufrieden. Immerhin hat sein acht Hektar großes Feld 40 Sack Mais abgeworfen. Dem Farmer ist bewusst, dass der Ertrag höher ausgefallen wäre, hätte er sich mehr Dünger leisten können. Um die Produktivität seiner Böden zu steigern, pflanzt Rice Bohnen. Dünger kauft er nur, wenn er dazu finanziell in der Lage ist.

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Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.