Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Tansania: Zwangsehen lassen Mädchenträume platzen

Bildungsprojekt ermöglicht jungen Müttern eine Berufsausbildung

Von Kizito Makoye | 17.02.2016

Kahama. Maria war kaum 16, als ihr Vater sie von der Schule nahm. Sie sollte einen Mann heiraten, der gut 20 Jahre älter war als sie selbst. Als Mitgift bot der Bräutigam ihrer Familie elf Kühe. "Aber ich wollte nicht heiraten", erzählt Maria. "Ich wollte studieren und Ärztin werden. Aber nun sind alle meine Träume zerplatzt."

Kamerun: Angst vor Boko Haram im Hohen Norden

Bildungssystem leidet unter Angriffen der Terrormiliz

Von Ngala Killian Chimtom | 21.01.2015

Maroua. "Ich würde eher meinen Beruf aufgeben, als an einem solchen Ort zu unterrichten", so der Grundschullehrer James Ngoran. Gerade hat er eine Stelle in Kameruns Far-North-Region ausgeschlagen. Dort, im äußersten Norden des Landes an der nigerianischen Grenze, kommt es immer wieder zu Blitzanschlägen der aus dem Nachbarland stammenden islamistischen Boko-Haram-Miliz.

Simbabwe: Kostenlose Grundschule bleibt ein ferner Traum

Regierung scheitert bislang an Umsetzung des Entwicklungsziels

Von Jeffrey Moyo | 19.01.2015

Harare. Simbabwe gehört zu den afrikanischen Staaten mit der höchsten Alphabetisierungsrate. Dennoch bleibt die universelle Grundschulbildung ein ferner Traum und wirft das Land in dem Bemühen zurück, die Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) zur Armutsbekämpfung fristgerecht bis Ende 2015 doch noch zu erreichen.

Sierra Leone: Ebola gefährdet Entwicklungsziele

Patienten meiden Krankenhäuser, Bauern verlassen ihre Farmen

Von Lansana Fofana | 24.11.2014

Freetown. Der Ausbruch der Ebola-Epidemie in Sierra Leone hat dazu geführt, dass das westafrikanische Land entscheidende Entwicklungsziele nicht erreichen wird. Am schlimmsten getroffen hat die Viruserkrankung die Landwirtschaft, das Rückgrat der sierraleonischen Wirtschaft. Viele Bauern sind an den Folgen der Infektion gestorben, andere haben aus Angst vor der Ansteckung ihre Farmen verlassen.

Äthiopien: Wo der Lehrer zu den Schülern kommt

Mobile Dienste für Nomaden in der Somali-Region

Von William Lloyd-George | 25.07.2014

Somali-Region. Als kleiner Junge wusste Abdi, dass es Schulen gibt, in denen Kinder lesen, schreiben und rechnen lernen. Doch weil er einer Nomadenfamilie entstammt, konnte er sich lange nicht vorstellen, in den Genuss einer regulären Schulausbildung zu kommen. Heute ist er 20 Jahre alt und weiß es besser.