Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Äthiopien: Wo der Lehrer zu den Schülern kommt

Mobile Dienste für Nomaden in der Somali-Region

Von William Lloyd-George | 25.07.2014

Somali-Region. Als kleiner Junge wusste Abdi, dass es Schulen gibt, in denen Kinder lesen, schreiben und rechnen lernen. Doch weil er einer Nomadenfamilie entstammt, konnte er sich lange nicht vorstellen, in den Genuss einer regulären Schulausbildung zu kommen. Heute ist er 20 Jahre alt und weiß es besser.

Côte d'Ivoire: Robuste Tablets für Schulkinder

IT-Entwickler finden maßgeschneiderte Lösungen

Von Marc-André Boisvert | 25.04.2014

Abidjan. Die Beobachtung, dass Schulkinder in seinem Land über lange Strecken schwere Bücherranzen schleppen müssen, hat  Thierry N'Doufou auf die Idee gebracht, die digitale Kluft im Lande dort zu schließen, wo sie am größten ist: in den Klassenzimmern. N'Doufou gehört zu einem Team von zehn einheimischen IT-Experten, die 'Qelasy' erfunden haben, ein acht Zoll großes Tablet.

Uganda: Rohstoffreichtum keine Entwicklungsgarantie

Armut in ländlichen Regionen weiterhin hoch

Von Wambi Michael | 18.11.2013

Kampala. In diesem Jahr wird Uganda mit der Förderung von fast zwei Milliarden Barrel Erdöl beginnen, die in der Nähe seiner westlichen Grenze entdeckt wurden. Kritiker werfen der Regierung vor, zu wenig für die armen Regionen des Landes zu unternehmen. Sie fordern dort einen nachhaltigen Rohstoffabbau.

Mauritius: Traumstrände versinken im Meer

Schüler propagieren den Klimaschutz

Von Nasseem Ackbarally | 12.08.2013

Port Louis. Der Klimawandel hat für Mauritius einschneidende Folgen. Die wirtschaftlichen Grundpfeiler des Inselstaats – Tourismus, Landwirtschaft und Fischfang – sind bedroht. Anpassungsmaßnahmen sollen nun eine nachhaltige Entwicklung als für das Leben kommender Generationen ermöglichen. Schulen machen bereits eifrig mit.

Senegal: Vom Marabout zum Betteln gezwungen

Kinder werden an Koranschulen gepeinigt

Von Marc-André Boisvert | 28.06.2013

Dakar/Bissau. In Dakar ist der Anblick von kleinen Kindern, die zu allen Tages- und Nachtzeiten an den Straßenecken der senegalesischen Hauptstadt betteln, ein gewohnter Anblick. Die manchmal erst fünfjährigen Jungen in schmutziger zerrissener Kleidung, die Geld in Blechbüchsen sammeln, werden 'Talibés' genannt und sind Schüler an islamischen Religionsschulen ('Daaras').