Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Kenia: Jubel über Lupita Nyong'o

Oscar-Preisträgerin lässt heimische Filmindustrie hoffen

Von Miriam Gathigah | 12.03.2014

Nairobi. Der Oscar für eine Lupita Nyong'o hat in Kenia die Hoffnungen auf einen Senkrechtstart der noch jungen einheimischen Filmindustrie geschürt. Gerade junge, arbeitslose und talentierte Menschen könnten profitieren. Die Schauspielerin Nyong'o wurde für ihre Rolle als Sklavin in dem britisch-US-amerikanischen Kinofilm '12 Years a Slave' ausgezeichnet.

Côte d'Ivoire: Nach der Krise der Aufschwung

Bevölkerung wartet auf Dividenden

Von Marc-André Boisvert | 25.11.2013

Abidjan. In Abidjan, der Wirtschaftsmetropole von Côte d’Ivoire, ragen riesige Baukräne in den Himmel. In naher Zukunft wird die von einer Lagune zweigeteilte Stadt über einen zweiten Hafenterminal, eine vierte Brücke und zahlreiche andere Infrastrukturen verfügen. Es ist nicht zu übersehen: Mit der Wirtschaft des Landes geht es bergauf.

Ghana: Boomende Wirtschaft, doch der Arbeitsmarkt lahmt

Jugendliche und Hochschulabsolventen in der Job-Warteschlange

Von Billie McTernan | 25.09.2013

Accra. Die Wirtschaft Ghanas hat im letzten Jahr um 7,1 Prozent zugelegt. Das starke Wachstum hat allerdings bislang nicht zu einer entsprechenden Anzahl neuer Arbeitsplätze geführt. Für die 23-jährige Universitätsabsolventin Jennifer Esi Avemee ist es schwer, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. "Den Lebensunterhalt zu verdienen, bedeutet vor allem eines: Stress", sagt sie. 

Ägypten: Repression wie zu Mubarak-Zeiten

Arbeiter protestieren weiter gegen Missstände

Von Cam McGrath | 17.09.2013

Kairo. Zusammenstöße zwischen Fabrikarbeitern und den Sicherheitskräften machten Kareem El-Beheiry zum engagierten Gewerkschaftsaktivisten. Im April 2008 nahm er an einer Demonstration in der Industriestadt Mahalla El-Kubra teil. Die Proteste gegen niedrige Löhne und steigende Lebenshaltungskosten wurden vom damaligen Mubarak-Regime brutal niedergeschlagen.

Simbabwe: Entwicklungsschub durch Handys

Mobilfunkpenetration liegt bereits bei 97 Prozent

Von Michelle Chifamba | 11.09.2013

Harare. Prosper Muripo hat eine winzige Ecke im Einkaufszentrum von Gotora im Osten Simbabwes angemietet. Er ist einer von vielen Kleinunternehmern, die in den ländlichen Gebieten Telefonkarten verkaufen und Handyakkus mit Solarstrom aufladen. "Ich verlange für 30 Minuten Aufladezeit 50 US-Cent. Eine Stunde kostet einen Dollar", berichtet der Geschäftsmann.