Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Nigeria: Sterbender Tschadsee verschärft humanitäre Krise

Flusswasser aus der DR Kongo soll das Becken wieder auffüllen

Von Leon Usigbe, Africa Renewal* | 13.02.2020

Abuja (AR/afr). Die 20-jährige Phoebe Musa erinnert sich gut an jenen Tag vor fünf Jahren, als Boko-Haram-Milizen ihr Dorf im Bundesstaat Borno im Nordosten Nigerias stürmten. Sie kamen mit Pferden, Motorrädern und Militärfahrzeugen, schossen auf die Menschen und zündeten Dutzende von Gehöften an.

Kamerun: Grenzstadt ächzt unter Flüchtlingsstrom

Versorgungssituation in Garoua-Boulai zunehmend schwierig

Von Monde Kingsley Nfor | 24.03.2014

Garoua-Boulai. Abdul Karim aus der Zentralafrikanischen Republik (CAR) erreichte Ende Februar die ostkamerunische Grenzstadt Garoua-Boulai. Er gehört zu den 30.000 Menschen, die im letzten Februar die Grenze passierten, und war somit Teil des bisher größten Flüchtlingszustroms seit Ausbruch der Gewalt im Nachbarland vor gut einem Jahr.

Südafrika: Truppeneinsatz im Kongo

Plan nach Tod von 13 Soldaten in der Zentralafrikanischen Republik umstritten

Von Stanley Karombo | 18.04.2013

Johannesburg. Xolani Dlamini war als Soldat der südafrikanischen Streitkräfte (SANDF) in der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) stationiert, als ihm der Putsch der Séléka-Rebellen am 27. März das Leben kostete. Seine Eltern, die nichts von seinem Auslandseinsatz gewusst hatten, sind bestürzt. Am 9. April kündigte die SANDF den Rückzug aller Soldaten aus der ZAR an.

Südsudan: Hilfe für Opfer der LRA-Rebellen

Die Angst vor Kony bleibt

Von Raymond Baguma | 22.03.2013

Nzara. Der Krieg im Kongo hat Sungu Mizele nach Yambio verschlagen, einer Stadt im südsudanesischen Bundesstaat Western Equatoria. Auf dem Markt verkauft sie selbst gezogenes Obst und Gemüse. Im Durchschnitt kann sie mit den Erzeugnissen neun Dollar am Tag verdienen. Wenn es gut läuft, kommen auch schon mal über 30 Dollar zusammen.

Zentralafrikanische Republik: Familien tauschen Kinder gegen Rebellenschutz

Ishmael Beah über den schwierigen Kampf gegen die Rekrutierung von Minderjährigen

Von Kristin Palitza | 05.09.2012

Kapstadt. Kinder sind in der Zentralafrikanischen Republik weitgehend ungeschützt. Wie der ehemalige Kindersoldat aus Sierra Leone und Botschafter des Weltkinderhilfswerks UNICEF, Ishmael Beah, berichtet, überlassen viele Eltern ihren Nachwuchs den Rebellengruppen in der Hoffnung, von diesen geschützt zu werden.

Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.