Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Sierra Leone: Agrarinvestoren willkommen

Vier Millionen Hektor Land im Angebot

Von Grit Porsch | 05.06.2012

Berlin. Der Farmer und Landbesitzer Tommy Silman aus Kortumahun im Distrikt Pujehun im Südosten von Sierra Leone hatte gehofft, ein gutes Geschäft zu machen, als er vor einem Monat der Regierung sein 3,04 Hektar großes Land für die Dauer von 50 Jahren verpachtete. Wie viele andere Farmer bedauert er inzwischen den Deal.

Malawi: Abwertung trifft Arme und die Mittelklasse

Export soll angekurbelt werden

Von Claire Ngozo | 31.05.2012

Lilongwe. Auf Anraten der Wirtschaft und internationaler Geber und in der Hoffnung, den Außenhandel anzukurbeln, hat Malawis Präsidentin Joyce Banda die Landeswährung massiv abgewertet. Die Verbraucher sind geschockt, zumal sich seitdem Grundnahrungsmittel, Strom und Treibstoffe drastisch verteuerten. 75 Prozent der mehr als 14 Millionen Malawier müssen mit weniger als 1,25 US-Dollar pro Tag auskommen.

Afrika: Indischer Einfluss nimmt zu

Wachstumsmotor China um besseres Ansehen bemüht

Von Kristin Palitza | 30.05.2012

Kapstadt. Die beiden asiatischen Wirtschaftsgiganten Indien und China haben Afrika zu einem unerhörten Handels- und Investitionsaufkommen verholfen. Während den Indern der Ruf vorauseilt, mit ihren Projekten auch auf das Wohl der Afrikaner bedacht zu sein, gelten Chinesen als rücksichtslos. Doch Handelsexperten warnen vor voreiligen Schlüssen.

Sierra Leone: Von der Hand in den Mund war einmal

Mit Bauern-Kooperativen zu Überschüssen

Von Damon van der Linde | 11.05.2012

Lambayama. Das Tuckern einer Motorfräse ist in der Landgemeinde Lambayama im Osten von Sierra Leone ein Indiz für Fortschritt. Einheimische Kleinbauern sind dabei, mit Hilfe des Maschinenparks ihrer Kooperative neue Reisfelder anzulegen.

Südafrika: Kleinbäuerin gegen Agrobusiness

Selinah Mncwango kämpft für ihr Saatgut

Von Kristin Palitza | 10.05.2012

Kapstadt. Selinah Mncwango aus der südafrikanischen Ostküstenprovinz KwaZulu-Natal fühlt sich von der Regierung in Pretoria im Stich gelassen. Seit Generationen bewirtschaftet ihre Kleinbauernfamilie im Dorf Ingwawuma ihr Land mit dem traditionellen Saatgut ihrer Heimat. Inzwischen bringen staatlich geförderte Monokulturen zur Produktion von Exportgetreide diese bäuerliche Tradition in arge Bedrängnis.

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