Newsroom: Afrika auf allen Kanälen

Zeitungsleser in Stonetown, Sansibar

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt

Malawi: Anbau von Paprika boomt

Viele Kleinbauern satteln um

Von Claire Ngozo | 11.06.2012

Lilongwe. Wenn sich Mercy Kamphoni vor den Fernseher setzt, um sich die Abendnachrichten anzusehen, huscht ein zufriedenes Lächeln über ihr Gesicht. Denn hier in Chamtulo Village, ihrem Heimatdorf im Bezirk Mangochi am südlichen Ende des Malawi-Sees, sind Elektrogeräte eine Rarität.

Südsudan: "Bäume können wir nicht essen"

Nahrungsmittelproduktion verschlingt die Wälder

Von Charlton Doki | 06.06.2012

Juba. Der Südsudan verliert seine Wälder. Die Chancen, den Besorgnis erregenden Trend aufzuhalten, sind angesichts der immensen Herausforderungen, mit denen sich der jüngste Staat der Welt konfrontiert sieht, verschwindend gering. Auch konnte sich die Regierung bislang auf keine politische Linie einigen, um zu retten, was zu retten ist.

Sierra Leone: Agrarinvestoren willkommen

Vier Millionen Hektor Land im Angebot

Von Grit Porsch | 05.06.2012

Berlin. Der Farmer und Landbesitzer Tommy Silman aus Kortumahun im Distrikt Pujehun im Südosten von Sierra Leone hatte gehofft, ein gutes Geschäft zu machen, als er vor einem Monat der Regierung sein 3,04 Hektar großes Land für die Dauer von 50 Jahren verpachtete. Wie viele andere Farmer bedauert er inzwischen den Deal.

Malawi: Abwertung trifft Arme und die Mittelklasse

Export soll angekurbelt werden

Von Claire Ngozo | 31.05.2012

Lilongwe. Auf Anraten der Wirtschaft und internationaler Geber und in der Hoffnung, den Außenhandel anzukurbeln, hat Malawis Präsidentin Joyce Banda die Landeswährung massiv abgewertet. Die Verbraucher sind geschockt, zumal sich seitdem Grundnahrungsmittel, Strom und Treibstoffe drastisch verteuerten. 75 Prozent der mehr als 14 Millionen Malawier müssen mit weniger als 1,25 US-Dollar pro Tag auskommen.

Afrika: Indischer Einfluss nimmt zu

Wachstumsmotor China um besseres Ansehen bemüht

Von Kristin Palitza | 30.05.2012

Kapstadt. Die beiden asiatischen Wirtschaftsgiganten Indien und China haben Afrika zu einem unerhörten Handels- und Investitionsaufkommen verholfen. Während den Indern der Ruf vorauseilt, mit ihren Projekten auch auf das Wohl der Afrikaner bedacht zu sein, gelten Chinesen als rücksichtslos. Doch Handelsexperten warnen vor voreiligen Schlüssen.

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