Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

DR Kongo/Sudan: Kritik an neuen Riesendämmen

NGOs verurteilen die enormen sozialen und ökologischen Folgen

Von Lyndal Rowlands | 08.06.2016

New York. Es wird mittlerweile als erwiesen angesehen, dass die gewaltigen Megadamm-Projekte in Entwicklungsländern schwerwiegende Folgen für die Bevölkerung und die Natur haben können. Dennoch betrachten viele der ärmsten Staaten in der Errichtung der riesigen Talsperren den einzigen Ausweg, ihren wachsenden Hunger nach Energie zu stillen.

Kenia: Strom aus Dampf

Erdwärme läuft Wasserkraft den Rang ab

Von Isaiah Esipisu | 28.10.2015

Olkaria. Im Kenia haben nur 23 Prozent der Landbevölkerung Zugang zu Strom. Um zusätzliche Elektrizität aus verlässlichen, umweltfreundlichen Energiequellen zu erzeugen, nutzt Kenia als erstes Land der Welt temporäre geothermische Bohrlochköpfe. Damit sollen 56 Megawatt Energie ins nationale Stromnetz eingespeist werden.

Ägypten: Streit mit Äthiopien um Riesendamm

Militäreinsatz nicht ausgeschlossen

Von Cam McGrath | 26.03.2014

Kairo. Als im Juni 2013 der damalige ägyptische Präsident Mohammed Mursi damit drohte, Äthiopien gegebenenfalls militärisch am Bau von Nil-Staudämmen zu hindern, taten viele Beobachter die Äußerung als Säbelrasseln ab. Doch inzwischen wächst die Sorge, dass es dem Land bitter ernst damit sein könnte, sollte Äthiopien seine Arbeiten am größten Wasserkraftwerk Afrikas fortsetzen.

Äthiopien: Mit Wasserkraft zum Stromversorger Ostafrikas

Land Grabbing und Vertreibung sind die Folge

Von Ed McKenna | 17.06.2013

Addis Abeba. Äthiopien will mit Wasserkraft zum führenden Stromproduzenten Afrikas werden. Doch der Plan, von dem es sich Wachstum und Entwicklung verspricht, gefährdet das Leben von Millionen Menschen, die auf das Nilwasser angewiesen sind. Kein anderer afrikanischer Staat investiert so viel Geld in Staudämme wie Äthiopien.

Kenia: Strom aus Erdwärme

Land auf dem Weg zur regionalen Wirtschaftsmacht

Von Isaiah Esipisu | 04.05.2012

Nairobi. Kenia hat ein Erdwärmeprojekt gestartet, das dem ostafrikanischen Land den Aufstieg zum wirtschaftlichen 'Powerhouse' des Kontinents ermöglicht. Entstehen wird die erste Anlage des neu gegründeten staatlichen Geothermie-Entwicklungsunternehmens GDC in der Rift-Valley-Region 180 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Nairobi.

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Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.