Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Simbabwe: Trinkwasser in Dörfern und Städten rationiert

Illegale Händler profitieren

Von Jeffrey Moyo | 18.06.2013

Harare. Sarah Chikwanha lebt in Chitungwiza, 25 Kilometer von der simbabwischen Hauptstadt Harare entfernt. Ihr Wasser bezieht sie von illegalen Händlern, die mittlerweile im Land gute Geschäfte machen. "Da es in unserer Stadt nur einmal die Woche Wasser gibt, habe ich gar keine Wahl, als welches dazuzukaufen", berichtet die 61-Jährige. Der 2.500-Liter-Tank kostet sie 95 Dollar.

Äthiopien: Mit Wasserkraft zum Stromversorger Ostafrikas

Land Grabbing und Vertreibung sind die Folge

Von Ed McKenna | 17.06.2013

Addis Abeba. Äthiopien will mit Wasserkraft zum führenden Stromproduzenten Afrikas werden. Doch der Plan, von dem es sich Wachstum und Entwicklung verspricht, gefährdet das Leben von Millionen Menschen, die auf das Nilwasser angewiesen sind. Kein anderer afrikanischer Staat investiert so viel Geld in Staudämme wie Äthiopien.

Swasiland: Kaum Wasserversorgung am Land

Defekte Pumpstationen werden nicht repariert

Von Mantoe Phakathi | 04.04.2013

Mbabane. Obwohl Ekuphakameni, eine der trockensten Ortschaften im Süden von Swasiland, über eine eigene Elektro-Wasserpumpe verfügt, müssen sich die Menschen mit dem schmutzigen Wasser eines zwei Kilometer entfernten Flusses zufrieden geben. Der Grund: Die von der Regierung installierte Anlage ist seit vier Jahren defekt.

Simbabwe: Wassersuche in den Städten

Quantitäts- und Qualitätsmängel der Versorgung

Von Stanley Kwenda | 05.02.2013

Harare. Drei Wochen lang hatten Tavonga Kwidini und seine Frau Maria in Glen View, einem Viertel der simbabwischen Hauptstadt Harare, kein Leitungswasser. Aus den Hähnen ihres Hauses kam kein einziger Tropfen. Dann endlich kam die Erlösung in Form heftiger Regengüsse. "Jetzt sammeln wir den Regen und verwenden ihn als Trink-, Bade- und Toilettenabzugswasser", berichtet Kwidini.

Tansania: Ruaha-Fluss trocknet aus

Bauern zapfen zu viel Wasser für Felder ab

Von Orton Kiishweko | 18.01.2013

Dar es Salaam. Die Kleinbäuerin Avelina Elias Mkenda spürt die Veränderungen der Natur. Die 52-Jährige, die im Becken des Großen Ruaha-Flusses im Südwesten von Tansania lebt, musste sich früher keine Gedanken darüber machen, woher das Wasser für ihre Nutztiere und ihr Feld kam. Seit einigen Jahren gibt der Fluss jedoch immer weniger von der kostbaren Ressource her.