Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Kenia: Seltene Erden in heiligen Wäldern

Mijikenda kämpfen um Erhalt von Weltkulturerbe

Von Miriam Gathigah | 01.07.2015

Kaya Kinondo. Im Herzen der südkenianischen Küstenprovinz - fast 500 Kilometer von der Hauptstadt Nairobi entfernt - liegen die wohl eigentümlichsten Weltkulturerbe-Stätten der Welt: Reste von Siedlungen, in denen einst die Vorfahren der indigenen Mijikenda lebten. Diese bewaldeten und heiligen Stätten werden von der Lokalbevölkerung 'Kayas' genannt.

Simbabwe: Frauen flechten sich in ein besseres Leben

Kooperative sichert Einkommen und nachhaltige Waldbewirtschaftung

Von Busani Bafana | 10.06.2015

Lupane. Grace Ngwenya ist 77 Jahre alt und erfreut sich bester Gesundheit. Auch die Augen spielen noch mit, was für die Korbflechterin mit hohen Qualitätsansprüchen besonders wichtig ist. Sie zwirbelt Palmfasern zu Fäden zusammen, zieht sie glatt, und verwebt sie. Hin und wieder taucht sie drei Finger der rechten Hand in eine Schale Wasser, um die Fasern geschmeidiger zu machen.

Kenia: Kampf gegen die Zerstörung der Wälder

Hirtengemeinschaften erklären kriminellen Kartellen den Krieg

Von Robert Kibet | 06.05.2015

Nairobi. Bewohner einer semipastoralen Gemeinschaft im Landkreis Samburu 360 Kilometer nördlich der kenianischen Hauptstadt Nairobi haben kriminellen Kartellen, die ihre Wälder zerstören, den Krieg erklärt. In einer Zeit, in der der Klimawandel Mensch und Natur immer neue Prüfungen auferlegt, wird der Wald für die darin lebenden Menschen überlebenswichtig.

Uganda: Breite Skepsis gegenüber Waldschutzprogramm

Offener Dialog mit lokalen Gemeinschaften gefordert

Von Amy Fallon | 27.09.2013

Kampala. Uganda und die Weltbank haben ein Abkommen über 3,6 Millionen US-Dollar zur Vorbereitung des Landes auf eine Beteiligung an der UN-Initiative zur Verringerung der Emissionen aus Entwaldung und Schädigung von Wäldern (REDD) geschlossen. Doch Experten sind der Meinung, dass die Möglichkeiten des Mechanismus geringer sind als vielfach angenommen.

Kamerun: Kettensägen und Bulldozer vertreiben die Waldbewohner

Regierung will Baka sesshaft machen

Von Ngala Killian Chimtom | 09.07.2012

Jaunde. Jedes Mal, wenn sich in der Nähe ihres kleinen Dorfes Assoumdele im Osten Kameruns ein Bulldozer auf dem Weg zu einer neuen Erzmine krachend eine Schneise durch den nahe gelegen Ngoyla-Minton-Wald bricht, fürchtet Lysette Mendum um ihr Leben. Jahrtausende lang waren der fast eine Million Hektar große Forst und andere Waldgebiete im südöstlichen Kamerun der traditionelle Lebensraum der Baka.