Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Uganda: Schlammlawinen am Mount Elgon

Regierung denkt an Zwangsräumung von Bauern

Von Wambi Michael | 11.07.2012

Bududa. Der Mount Elgon ist ein gefährliches Siedlungsgelände. Die an den steilen Hängen des zwischen Uganda und Kenia gelegenen erloschenen Vulkans lebenden Bauern mussten in jüngster Zeit immer wieder erleben, wie durch starke Regengüsse ausgelöste Schlammlawinen und Erdrutsche Verwüstung und Tod brachten.

Kamerun: Kettensägen und Bulldozer vertreiben die Waldbewohner

Regierung will Baka sesshaft machen

Von Ngala Killian Chimtom | 09.07.2012

Jaunde. Jedes Mal, wenn sich in der Nähe ihres kleinen Dorfes Assoumdele im Osten Kameruns ein Bulldozer auf dem Weg zu einer neuen Erzmine krachend eine Schneise durch den nahe gelegen Ngoyla-Minton-Wald bricht, fürchtet Lysette Mendum um ihr Leben. Jahrtausende lang waren der fast eine Million Hektar große Forst und andere Waldgebiete im südöstlichen Kamerun der traditionelle Lebensraum der Baka.

Südliches Afrika: Lebensader in Gefahr

Wassernachschub für den Sambesi

Von Nebert Mulenga | 15.06.2012

Harare. Der Mosambikaner Jose Chiburre kann sich noch gut an die Zeit erinnern, als man im Incomati-Fluss noch schwimmen konnte. "Wir waren Kinder und lieferten uns Wettkämpfe", berichtet er. Das war in den 1970er Jahren, als der Fluss sogar in Trockenzeiten ganze 300 Meter breit war.

Südsudan: "Bäume können wir nicht essen"

Nahrungsmittelproduktion verschlingt die Wälder

Von Charlton Doki | 06.06.2012

Juba. Der Südsudan verliert seine Wälder. Die Chancen, den Besorgnis erregenden Trend aufzuhalten, sind angesichts der immensen Herausforderungen, mit denen sich der jüngste Staat der Welt konfrontiert sieht, verschwindend gering. Auch konnte sich die Regierung bislang auf keine politische Linie einigen, um zu retten, was zu retten ist.

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