Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Ghana: Radeln für eine nachhaltige Entwicklung

Bambus-Fahrräder auch in Europa gefragt

Von Portia Crowe | 03.09.2012

Kumasi. In Ghana, wo ein fortschreitendes Wirtschaftswachstum von Verkehrsstaus und Smog begleitet wird, könnten Fahrräder aus Bambusholz ein Schlüssel zur nachhaltigen Entwicklung werden. Die vielen Vorteile der alternativen Bikes haben eine österreichische Firma veranlasst, die Bambus-Fahrradrahmen in Europa zu vermarkten.

Malawi: Der Chilwa-See trocknet aus

Existenz von Fischern und Bauern akut bedroht

Von Claire Ngozo | 27.08.2012

Chilwa-See. Zu wenig Niederschläge: Der Chilwa-See in Malawi droht nächstes Jahr vollständig auszutrocknen. Fischer und Bauern, die an dem zweitgrößten Gewässer des südostafrikanischen Staates leben, versuchen verzweifelt, ihre Existenz zu retten. Der Platz an den Ufern des zunehmend flachen Sees ist hart umkämpft.

Simbabwe: Müllsammler als 'Klimabotschafter'

Anrüchige Arbeit erfährt Aufwertung

Von Stanley Kwenda | 09.08.2012

Harare. Für den seit 2010 arbeitslosen Bauarbeiter Tomson Chikowero aus Harare war das Sammeln von wiederverwertbaren Abfällen anfangs nur ein Broterwerb, für den er sich schämte. Niemand sollte davon erfahren. Deshalb klapperte er frühmorgens und nach Einbruch der Dunkelheit die Müllcontainer ab und verkaufte die gefundenen Plastikflaschen und Pappkartons.

Ostafrika: Weltbank unterstützt umstrittene Stromleitung von Äthiopien nach Kenia

Heftige Kritik von Menschenrechts- und Umweltorganisationen

Von Carey L. Biron | 23.07.2012

Washington. Die Weltbank hat sich dazu entschlossen, den Bau einer Stromleitung finanziell zu fördern, die Kenia mit dem umstrittenen gigantischen Wasserkraftwerk Gilgel Gibe III in Äthiopien verbinden soll. Menschenrechts- und Umweltorganisationen kritisieren diesen Schritt aufs Schärfste: Sie fürchten einen Bruch mit der bisherigen Weltbankpolitik, den Staudamm nicht zu unterstützen.

Uganda: Schlammlawinen am Mount Elgon

Regierung denkt an Zwangsräumung von Bauern

Von Wambi Michael | 11.07.2012

Bududa. Der Mount Elgon ist ein gefährliches Siedlungsgelände. Die an den steilen Hängen des zwischen Uganda und Kenia gelegenen erloschenen Vulkans lebenden Bauern mussten in jüngster Zeit immer wieder erleben, wie durch starke Regengüsse ausgelöste Schlammlawinen und Erdrutsche Verwüstung und Tod brachten.

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