Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Côte d'Ivoire: Giftabfälle aus Europa

Neuer Bericht über Verseuchung der Menschen von Akouedo

Von Robbie Corey-Boulet | 03.10.2012

Abidjan. Nouma Camara erinnert sich noch an den Morgen des 20. August 2006. Damals wachte der heute 40-jährige Schneider mit einem Gestank in der Nase auf, den er als "katastrophal" beschreibt. Sein Haus liegt im Dorf Akouedo in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer offenen Mülldeponie. Dort waren am Abend zuvor Giftabfälle abgeladen worden, wie Camara später herausfand.

Kamerun: Gemüse mit Abwässern gedüngt

Bauern betreiben riskanten Anbau

Von Monde Kingsley Nfor | 07.09.2012

Yaoundé. Die Bäuerin Juliana Numfor baut vor den Toren von Kameruns Hauptstadt Yaoundé auf sechs Parzellen Mais, Maniok, Süßkartoffeln, Kohl und Okraschoten an. Der Boden, auf dem sie pflanzt, ist feucht, und in der Nähe fließt ein Bach. Auf den ersten Blick muten die Felder idyllisch an. Doch bei genauerem Hinsehen entpuppt sich der Bach als dunkle Kloake.

Ghana: Radeln für eine nachhaltige Entwicklung

Bambus-Fahrräder auch in Europa gefragt

Von Portia Crowe | 03.09.2012

Kumasi. In Ghana, wo ein fortschreitendes Wirtschaftswachstum von Verkehrsstaus und Smog begleitet wird, könnten Fahrräder aus Bambusholz ein Schlüssel zur nachhaltigen Entwicklung werden. Die vielen Vorteile der alternativen Bikes haben eine österreichische Firma veranlasst, die Bambus-Fahrradrahmen in Europa zu vermarkten.

Malawi: Der Chilwa-See trocknet aus

Existenz von Fischern und Bauern akut bedroht

Von Claire Ngozo | 27.08.2012

Chilwa-See. Zu wenig Niederschläge: Der Chilwa-See in Malawi droht nächstes Jahr vollständig auszutrocknen. Fischer und Bauern, die an dem zweitgrößten Gewässer des südostafrikanischen Staates leben, versuchen verzweifelt, ihre Existenz zu retten. Der Platz an den Ufern des zunehmend flachen Sees ist hart umkämpft.

Simbabwe: Müllsammler als 'Klimabotschafter'

Anrüchige Arbeit erfährt Aufwertung

Von Stanley Kwenda | 09.08.2012

Harare. Für den seit 2010 arbeitslosen Bauarbeiter Tomson Chikowero aus Harare war das Sammeln von wiederverwertbaren Abfällen anfangs nur ein Broterwerb, für den er sich schämte. Niemand sollte davon erfahren. Deshalb klapperte er frühmorgens und nach Einbruch der Dunkelheit die Müllcontainer ab und verkaufte die gefundenen Plastikflaschen und Pappkartons.

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