Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Mosambik: Zwischen Mangel und Überfluss

Nachhaltiges Wassermanagement gefordert

Von William Mapote | 14.03.2013

Maputo. Die schlimmsten Überschwemmungen der letzten zwölf Jahre in Mosambik haben den Ruf nach einer landesweiten Debatte über die künftige Wasserpolitik des Landes laut werden lassen. Experten zufolge sind ein effektiver Katastrophenschutz und eine nachhaltige Entwicklung ohne ein bestandsfähiges Wassermanagement nicht möglich.

Simbabwe: Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten

Frühwarnsysteme für Unwetter gefordert

Von Ignatius Banda | 22.02.2013

Gwanda. Muzeka Muyeyekwa lebt mit seiner Familie in Mapfekera, einem Dorf in der simbabwischen Provinz Manicaland. Die Vorräte gehen zur Neige und der dreifache Vater macht sich ernsthaft Sorgen, wie er seine Kinder in nächster Zeit durchbringen soll. Seitdem die Überschwemmungen die Brücke über den Nyadira mit sich gerissen haben, ist das Dorf von der Außenwelt abgeschnitten.

Zentralafrika: Hilfe für schrumpfenden Tschadsee

Regionales Nachhaltigkeitsprojekt sucht Geber

Von Ngala Killian Chimtom | 19.02.2013

Gulfe, Kamerun. Wenn man sich dem Tschadsee von Gulfe, einem kleinen Ort im äußersten Norden Kameruns, aus nähert, bietet sich ein trostloses Bild: Heftige Winde fegen über Sanddünen, Pflanzen welken vor sich hin. Auf weiten Flächen mit karger Vegetation sind ab und zu ein verdorrter Baum und einige versengte Sträucher zu sehen.

Mauretanien: Landesweites Verbot für Plastiksackerl

Neues Gesetz wird kontrovers diskutiert

Von Mohamed Abderrahmane | 07.02.2013

Nouakchott. In Mauretanien ist es seit dem 1. Januar verboten, Weichplastik auf nationalem Territorium herzustellen, zu verkaufen, zu verwenden und/oder zu importieren. Sechs Monate hatten die 3,2 Millionen Einwohner des Landes Zeit, sich auf das umweltfreundliche Verbot einzustellen. Doch Geschäftsleute werfen der Regierung in Nouakchott vor, nicht für Alternativen gesorgt zu haben.

Tansania: Ruaha-Fluss trocknet aus

Bauern zapfen zu viel Wasser für Felder ab

Von Orton Kiishweko | 18.01.2013

Dar es Salaam. Die Kleinbäuerin Avelina Elias Mkenda spürt die Veränderungen der Natur. Die 52-Jährige, die im Becken des Großen Ruaha-Flusses im Südwesten von Tansania lebt, musste sich früher keine Gedanken darüber machen, woher das Wasser für ihre Nutztiere und ihr Feld kam. Seit einigen Jahren gibt der Fluss jedoch immer weniger von der kostbaren Ressource her.

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