Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Zentralafrika: Hilfe für schrumpfenden Tschadsee

Regionales Nachhaltigkeitsprojekt sucht Geber

Von Ngala Killian Chimtom | 19.02.2013

Gulfe, Kamerun. Wenn man sich dem Tschadsee von Gulfe, einem kleinen Ort im äußersten Norden Kameruns, aus nähert, bietet sich ein trostloses Bild: Heftige Winde fegen über Sanddünen, Pflanzen welken vor sich hin. Auf weiten Flächen mit karger Vegetation sind ab und zu ein verdorrter Baum und einige versengte Sträucher zu sehen.

Mauretanien: Landesweites Verbot für Plastiksackerl

Neues Gesetz wird kontrovers diskutiert

Von Mohamed Abderrahmane | 07.02.2013

Nouakchott. In Mauretanien ist es seit dem 1. Januar verboten, Weichplastik auf nationalem Territorium herzustellen, zu verkaufen, zu verwenden und/oder zu importieren. Sechs Monate hatten die 3,2 Millionen Einwohner des Landes Zeit, sich auf das umweltfreundliche Verbot einzustellen. Doch Geschäftsleute werfen der Regierung in Nouakchott vor, nicht für Alternativen gesorgt zu haben.

Tansania: Ruaha-Fluss trocknet aus

Bauern zapfen zu viel Wasser für Felder ab

Von Orton Kiishweko | 18.01.2013

Dar es Salaam. Die Kleinbäuerin Avelina Elias Mkenda spürt die Veränderungen der Natur. Die 52-Jährige, die im Becken des Großen Ruaha-Flusses im Südwesten von Tansania lebt, musste sich früher keine Gedanken darüber machen, woher das Wasser für ihre Nutztiere und ihr Feld kam. Seit einigen Jahren gibt der Fluss jedoch immer weniger von der kostbaren Ressource her.

Côte d'Ivoire: Giftabfälle aus Europa

Neuer Bericht über Verseuchung der Menschen von Akouedo

Von Robbie Corey-Boulet | 03.10.2012

Abidjan. Nouma Camara erinnert sich noch an den Morgen des 20. August 2006. Damals wachte der heute 40-jährige Schneider mit einem Gestank in der Nase auf, den er als "katastrophal" beschreibt. Sein Haus liegt im Dorf Akouedo in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer offenen Mülldeponie. Dort waren am Abend zuvor Giftabfälle abgeladen worden, wie Camara später herausfand.

Kamerun: Gemüse mit Abwässern gedüngt

Bauern betreiben riskanten Anbau

Von Monde Kingsley Nfor | 07.09.2012

Yaoundé. Die Bäuerin Juliana Numfor baut vor den Toren von Kameruns Hauptstadt Yaoundé auf sechs Parzellen Mais, Maniok, Süßkartoffeln, Kohl und Okraschoten an. Der Boden, auf dem sie pflanzt, ist feucht, und in der Nähe fließt ein Bach. Auf den ersten Blick muten die Felder idyllisch an. Doch bei genauerem Hinsehen entpuppt sich der Bach als dunkle Kloake.

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