Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Tansania: Holzkohleproduktion gefährdet Wälder

Umweltschützer treten für eine begrenzte Legalisierung ein

Von Kizito Makoye | 12.05.2014

Dar es Salaam. In Tansania treten Umweltschützer für eine begrenzte Legalisierung der Holzkohleproduktion ein. Damit reagieren sie auf das Scheitern von Bemühungen, den lokalen Handel mit dem landesweit zum Kochen genutzten Energieträger zu unterbinden. Eine Reduktion scheint aber nur dann möglich, wenn alternative Energiequellen zur Verfügung gestellt werden.

Kenia: Vermehrte Landwirtschaft in Wassereinzugsgebieten

Starke Bedrohung für den natürlichen Ressourcenreichtum

Von Miriam Gathigah | 02.05.2014

Nairobi. Peter Gichangi besitzt im Landkreis Nyeri in Kenias Zentralprovinz ein vier Hektar großes Grundstück, auf dem er Gemüse und Pfeilwurz anbaut. Wenn der nahe gelegene Fluss Nduyi über seine Ufer tritt, sind die Verluste vergleichsweise gering. "Sowohl die Ernten als auch die Einnahmen aus dem Verkauf sind in der Regel ausgezeichnet", freut er sich.

Ägypten: Nildelta versinkt im Meer

Wirksame Schutzmaßnahmen gelten als zu teuer

Von Cam McGrath | 05.02.2014

El Rashid. "Schon eine dünne Lage Meerwasser reicht aus, um das Land unfruchtbar zu machen", sagt Mohamed Saeed. Seit Jahren beobachtet der Bauer, wie sich die See immer weiter auf seine zwei Hektar große Parzelle zubewegt. Nur noch 400 Meter trennen sein Kleefeld von Ägyptens Nordküste. In weniger als zehn Jahren, da ist er sich ganz sicher, wird sein Land verschwunden sein.

Kenia: Vertreibung im Namen des Umweltschutzes

Schwere Übergriffe gegen indigene Jäger und Sammler

Von Matthew Newsome | 31.01.2014

Nairobi. Kenias Waldsicherheitskräfte vertreiben derzeit tausende Menschen. Besonders betroffen sind die Sengwer im Embobut-Wald im Westen des Landes. Die Maßnahmen sind Teil einer Strategie, die Umwelt zu schützen, die städtische Wasserversorgung zu sichern und 'wilde Siedler' aus dem Gebiet zu entfernen.

Mauritius: Traumstrände versinken im Meer

Schüler propagieren den Klimaschutz

Von Nasseem Ackbarally | 12.08.2013

Port Louis. Der Klimawandel hat für Mauritius einschneidende Folgen. Die wirtschaftlichen Grundpfeiler des Inselstaats – Tourismus, Landwirtschaft und Fischfang – sind bedroht. Anpassungsmaßnahmen sollen nun eine nachhaltige Entwicklung als für das Leben kommender Generationen ermöglichen. Schulen machen bereits eifrig mit.

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