Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Ägypten: Nildelta versinkt im Meer

Wirksame Schutzmaßnahmen gelten als zu teuer

Von Cam McGrath | 05.02.2014

El Rashid. "Schon eine dünne Lage Meerwasser reicht aus, um das Land unfruchtbar zu machen", sagt Mohamed Saeed. Seit Jahren beobachtet der Bauer, wie sich die See immer weiter auf seine zwei Hektar große Parzelle zubewegt. Nur noch 400 Meter trennen sein Kleefeld von Ägyptens Nordküste. In weniger als zehn Jahren, da ist er sich ganz sicher, wird sein Land verschwunden sein.

Kenia: Vertreibung im Namen des Umweltschutzes

Schwere Übergriffe gegen indigene Jäger und Sammler

Von Matthew Newsome | 31.01.2014

Nairobi. Kenias Waldsicherheitskräfte vertreiben derzeit tausende Menschen. Besonders betroffen sind die Sengwer im Embobut-Wald im Westen des Landes. Die Maßnahmen sind Teil einer Strategie, die Umwelt zu schützen, die städtische Wasserversorgung zu sichern und 'wilde Siedler' aus dem Gebiet zu entfernen.

Mauritius: Traumstrände versinken im Meer

Schüler propagieren den Klimaschutz

Von Nasseem Ackbarally | 12.08.2013

Port Louis. Der Klimawandel hat für Mauritius einschneidende Folgen. Die wirtschaftlichen Grundpfeiler des Inselstaats – Tourismus, Landwirtschaft und Fischfang – sind bedroht. Anpassungsmaßnahmen sollen nun eine nachhaltige Entwicklung als für das Leben kommender Generationen ermöglichen. Schulen machen bereits eifrig mit.

D. R. Kongo: Mit Kriegswaffen auf Elefantenjagd

Illegaler Elfenbeinhandel erlebt einen Boom

Von Taylor Toeka Kakala | 06.08.2013

Goma. Auf einem bei Touristen beliebten Markt in Goma im Osten des Landes werden Kunstobjekte aus Bronze, Kupfer, Malachit, Stein oder Holz angeboten. Nur Eingeweihte wissen, dass dieser Ort auch ein illegaler Umschlagplatz für Elfenbeinprodukte ist. Die Elefanten in dem zentralafrikanischen Land sind durch die ausufernde Wilderei zunehmend in ihrem Fortbestand bedroht.

Kamerun: 27 Jahre in Auffanglagern

Leere Versprechungen an die Giftgasopfer vom Nyos-See

Von Monde Kingsley Nfor | 31.07.2013

Menchum. Ismaela Muhamadu hat im Alter von sechs Jahren seine Eltern und Geschwister verloren. Sie starben an dem Gas, das 1986 aus dem Nyos-See im Norden Kameruns ausgetreten war. Die riesige Kohlendioxidwolke tötete 1.800 Menschen, 3.000 Nutztiere und alles Leben in einem Radius von 25 Kilometern.

14 5 6 7 810