Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Simbabwe: In 35 Jahren eine Wüste

Unkontrollierter Holzschlag vernichtet die Wälder

Von Jeffrey Moyo | 11.02.2015

Harare. In Simbabwes Wäldern surrt es. Nicht etwa, weil dort so viele Insekten umherschwirren, sonder weil sich Hochgeschwindigkeitssägen unerbittlich durch den alten Baumbestand fressen. Die gefällten Stämme werden beim Trocknen von Tabakblättern verfeuert, als Nutzholz exportiert oder an lokale Holzkohleproduzenten geliefert.

Afrika: Wirtschaft jubelt über neue Erdölfunde

Experten mahnen solide Umweltstrategien an

Von Miriam Gathigah | 03.11.2014

Nairobi.  Die jüngsten Entdeckungen umfangreicher Erdöl- und Erdgasfelder in Kenia, Tansania und Uganda haben bei vielen Ökonomen Euphorie ausgelöst. Sie sehen die Zeit für einen Aufschwung und eine Diversifizierung der vorrangig landwirtschaftlich geprägten Volkswirtschaften für gekommen. Doch kritische Stimmen warnen, dass sich die fossilen Brennstoffe als Danaergeschenk erweisen könnten.

Äthiopien: Vorreiter bei Grüner Wirtschaft

Wachstum und Klimaschutz gelten als vereinbar

Von James Jeffrey | 20.10.2014

Addis Abeba. Das ostafrikanische Land Äthiopien hat sich den Ruf erworben, auf vorbildliche Weise Klimaschutz und Wirtschaftswachstum miteinander in Einklang zu bringen. Eine nationale Strategie soll sozioökonomische Entwicklung und ökologische Nachhaltigkeit verknüpfen. Bis 2025 soll Äthiopien zu den Ländern mit mittlerem Einkommen zählen. Der Ansatz sorgt international für Aufsehen.

Côte d'Ivoire: Krieg den Plastiktüten

Doch Verbraucher tun sich schwer mit Verbot

Von Marc-André Boisvert | 06.10.2014

Abidjan. Im Zentrum von Abidjan, der Wirtschaftsmetropole von Côte d’Ivoire, gibt es einen Supermarkt, der mit einem 'grünen Schalter' einen Beitrag zum Umweltschutz leisten will: Hier sollen Kunden, die ihre eigenen Einkaufsbeutel mitbringen, ihre Einkäufe bezahlen. Doch während sich vor den anderen Kassen lange Schlange bilden, herrscht dort, wo keine Plastiktüten ausgegeben werden, gähnende Leere.

Kenia: Wälder als Entwicklungschance

UN-Initiative REDD+ sorgt für Aufschwung im Süden

Von Peter Kahare | 01.09.2014

Kasigau. Als Mercy Ngaruiya vor zehn Jahren nach Kasigau im Südosten Kenias zog, war von den Wäldern nicht viel übrig geblieben. Der Einschlag von Büschen und Bäumen hatte die Region zu einem Trockengebiet gemacht. "Bei meiner Ankunft wuchs auf meiner Farm kein einziger Baum", erinnert sie sich.

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