Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Kenia: Rasenmähen mit der Kraft der Sonne

Junge Erfinder entwickeln Lösungen zum Schutz der Umwelt

Von Justus Wanzala | 24.05.2016

Nairobi. Emma Masibo (23) und Lucy Bwire (24) studieren im dritten Jahr Maschinenbau am Sang’alo Institute of Science and Technology in Bungoma im westlichen Kenia. Die beiden jungen Frauen teilen ihre Vision von einer umweltfreundlichen Zukunft. Nun haben Masibo und Bwire einen solarbetriebenen Rasenmäher entwickelt, der obendrein noch Geld spart.

Äthiopien: Ein Rucksack voller Energie

Biogas-Innovation verbindet Umweltschutz und Unternehmertum

Von James Jeffrey | 04.04.2016

Addis Abeba. Das innovative Geschäftsmodell einer deutschen Agrartechnikerin schafft einen bemerkenswerten Spagat: Es ermöglicht saubere Energie in ländlichen Haushalten und fördert gleichzeitig Unternehmertum. Die Biogas-Rucksäcke des Sozialunternehmens (B)energy finden in Äthiopien großen Anklang. Und auch im Sudan steigt das Interesse.

Kamerun: Nachhaltigkeit durch Permakultur

Erstes Ökodorf setzt auf organischen Anbau

Von Mbom Sixtus | 19.08.2015

Yaoundé. Der Kameruner Joshua Konkankoh hat eine Vision. Er will beweisen, dass nachhaltige Anbaumethoden sehr wohl für Ernährungssicherheit sorgen können. Mit diesem Ziel vor Augen gab er seine Arbeitsstelle bei der Regierung auf, wurde Bauer und gründete 'Better World Cameroon'. Die Initiative gründete mit Ndanifor das erste Ökodorf Kameruns.

Kenia: Seltene Erden in heiligen Wäldern

Mijikenda kämpfen um Erhalt von Weltkulturerbe

Von Miriam Gathigah | 01.07.2015

Kaya Kinondo. Im Herzen der südkenianischen Küstenprovinz - fast 500 Kilometer von der Hauptstadt Nairobi entfernt - liegen die wohl eigentümlichsten Weltkulturerbe-Stätten der Welt: Reste von Siedlungen, in denen einst die Vorfahren der indigenen Mijikenda lebten. Diese bewaldeten und heiligen Stätten werden von der Lokalbevölkerung 'Kayas' genannt.

Simbabwe: Frauen flechten sich in ein besseres Leben

Kooperative sichert Einkommen und nachhaltige Waldbewirtschaftung

Von Busani Bafana | 10.06.2015

Lupane. Grace Ngwenya ist 77 Jahre alt und erfreut sich bester Gesundheit. Auch die Augen spielen noch mit, was für die Korbflechterin mit hohen Qualitätsansprüchen besonders wichtig ist. Sie zwirbelt Palmfasern zu Fäden zusammen, zieht sie glatt, und verwebt sie. Hin und wieder taucht sie drei Finger der rechten Hand in eine Schale Wasser, um die Fasern geschmeidiger zu machen.

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Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.