Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Südsudan: Feldarbeit für Müßiggänger

Junge Leute werden zur Nahrungsproduktion gezwungen

Von Charlton Doki | 13.09.2012

Juba. Im Südsudan zwingen die Sicherheitskräfte junge Leute zur Feldarbeit in polizeieigenen Agrarbetrieben. Wie der Polizeichef des Bundesstaates Northern Bahr al-Ghazal erklärte, werde man jungen Männern nicht länger erlauben, den ganzen Tag mit Teetrinken und Kartenspielen zu vertun, während das Land auf eine Ernährungskrise zusteuerte.

Sudan: Brandanschlag auf Dorf

Satellitenbilder belegen Gräuel von Regierungstruppen

Von Carey L. Biron | 30.07.2012

Washington. Sudanesische Soldaten haben laut einer unabhängigen US-Organisation im November 2011 ein Dorf im Süden des afrikanischen Landes niedergebrannt. Das von Hollywood-Star George Clooney mitbegründete 'Satellite Sentinel Projekt' (SSP) untermauert seine Anschuldigungen mit Satellitenaufnahmen, Videos und Augenzeugenberichten.

Südsudan: Arm und ungebildet

Frauen in unabhängigem Staat weiter benachteiligt

Von Charlton Doki | 17.07.2012

Juba. Ein Jahr nach der Unabhängigkeit des Südsudans sehen die Frauen in dem afrikanischen Land ihre Hoffnungen enttäuscht. Die Staatsgründung hat ihnen bisher keine politischen, wirtschaftlichen und sozialen Fortschritte beschert. Die meisten von ihnen können weder lesen noch schreiben und leben unterhalb der Armutsgrenze.

Südsudan: Flüchtlinge aus dem Norden verdursten

Internationale Hilfe unzureichend

Von Jared Ferrie | 21.06.2012

Juba. Im Südsudan verdursten sudanesische Flüchtlinge, seitdem in einem Auffanglager die Wasservorräte ausgegangen sind. Das Camp war dem Ansturm der vielen Menschen, die vor den bewaffneten Auseinandersetzungen im Sudan geflohen waren, nicht gewachsen.

Südsudan: "Bäume können wir nicht essen"

Nahrungsmittelproduktion verschlingt die Wälder

Von Charlton Doki | 06.06.2012

Juba. Der Südsudan verliert seine Wälder. Die Chancen, den Besorgnis erregenden Trend aufzuhalten, sind angesichts der immensen Herausforderungen, mit denen sich der jüngste Staat der Welt konfrontiert sieht, verschwindend gering. Auch konnte sich die Regierung bislang auf keine politische Linie einigen, um zu retten, was zu retten ist.

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