Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Sudan/Südsudan: Abyei zwischen den Stühlen

Inoffizielles Referendum soll als Druckmittel dienen

Von Andrew Green | 08.11.2013

Abyei. Chris Bak ist vor einigen Wochen nach Abyei zurückgekehrt. Die Enttäuschung war groß, denn seine Heimatstadt in der gleichnamigen Region, auf die sowohl der Sudan als auch der Südsudan Anspruch erheben, ist nicht wiederzuerkennen. "Wo man geht und steht, überall Schmutz", sagt er, der in einer verlassenen Schule sein Lager aufgeschlagen hat.

Sudan: Proteste gegen die Regierung gehen weiter

Khartum gängelt Medien und legt das Internet lahm

Von Zeinab Mohammed Salih und Thalif Deen | 02.10.2013

Khartum. Seit Ausbruch der Proteste gegen die Abschaffung der Benzinpreissubventionen am 23. September sind im Sudan nach Aussagen von Aktivisten mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. Berichten zufolge gibt es Soldaten, die ihren Einsatz auf den Straßen verweigern, während Journalisten gegen Pressezensur und Internetblockade protestieren.

Sudan: Gesetz gegen Frühehen gefordert

Mädchen soll das Recht auf Kindheit und Bildung gegeben werden

Von Reem Abbas | 29.07.2013

Khartum. Im Sudan drängen Rechtsexperten und Menschenrechtsaktivisten auf eine Reform der sudanesischen Gesetze, die die Verheiratung von Mädchen ab dem zehnten Lebensjahr ermöglichen. Es sei Zeit, die Gleichheit der Geschlechter rechtlich anzuerkennen und Mädchen und jungen Frauen zu erlauben, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Sudan: "Frauen sind überall dort, wo protestiert wird"

Staat reagiert mit Festnahmen

Von Reem Abbas | 23.07.2013

Khartum. Im Sudan nimmt die Regierung in dem Bemühen, kritische Stimmen mundtot zu machen, auch zunehmend Frauen ins Visier. Die Anwältin Asma Ahmed, Mitglied der verbotenen Sudanesischen Volksbefreiungsfront – Nord (SPLM–N), kam am 14. Juni nach fünf Wochen Haft auf freien Fuß. Sie ist nur eine von vielen Betroffenen.

Eritrea: Folter und Tod nach Flucht vor der Diktatur

Menschenhändler im Sudan verkaufen Flüchtlinge an den Meistbietenden

Von Saikou Jammeh | 08.07.2013

Banjul. Im vergangenen Februar ist der 20-jährige Eritreer Mohamed* vor der Diktatur in seinem Heimatland in den benachbarten Sudan geflohen. Doch die Hoffnung auf ein besseres Leben hat sich nicht erfüllt: Mohamed geriet in die Fänge von Menschenhändlern. Seine Eltern gehen inzwischen davon aus, dass der Sohn tot ist.

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