Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Senegal: Günstiger Solarstrom für alle

Rapper Akon lässt in Dörfern das Licht angehen

Von Inter Press Service | 21.10.2015

Berlin. Wenn der US-amerikanische Rapper Akon nachts durch hell erleuchtete Großstädte zieht, denkt er oft an seine Kindheit im Senegal zurück. Er wuchs in der Stadt Kaolack südöstlich von Dakar auf. Dort war es abends immer stockdunkel, weil es keinen Strom gab. Auch heute noch bleiben viele Häuser nach Sonnenuntergang finster: Etwa 600 Millionen Afrikaner müssen ohne Elektrizität auskommen.

Senegal: Die Sonne kocht mit

Solaröfen retten Wälder und schonen die Luft

Von Mathilde Cru | 11.10.2013

Joal-Fadiouth. Wenn Marie-Antoinette Satine Ndong in ihrem Dorf auf der senegalesischen Insel Fadiouth für ihre Familie kochen will, schaut sie erst einmal in Richtung Himmel. Und hofft, dass sich keine Wolken vor die Sonne schieben, die ihren Solarherd mit Energie versorgt. Das Kochgerät ist etwa einen Meter lang und 50 Zentimeter breit, doppelt verglast und wärmeisoliert.

Simbabwe: Wachsende Nachfrage nach Solarenergie

Sonnenstrom soll die Energielücke schließen helfen

Von Michelle Chifamba | 04.10.2013

Harare. Auf dem Dach seiner Holzhütte in Norton, einer kleinen Stadt etwa 40 Kilometer westlich der Hauptstadt Harare, hat Silvester Ngunzi ein Solarmodul angebracht, das seinen Haushalt mit Strom versorgt. In den vergangenen zehn Jahren erlebte das südafrikanische Land immer wieder Blackouts, die sich teils über 24 Stunden hinzogen.

Kamerun: Aus der Dunkelheit ins Licht

Dörfer werden mit Solaranlagen ausgestattet

Von Monde Kingsley Nfor | 19.11.2012

Bamenda. Die etwa 2.000 Bewohner des Dorfs Sabongari in Kameruns Nordwestregion brauchen kein Kerosin für ihre Lampen mehr und keinen Diesel für ihre Stromgeneratoren. Sie nutzen eine preisgünstigere und sauberere Alternative: In der Ortschaft sind mehrere große Solarmodule schräg zum Himmel hin ausgerichtet. Sie bilden ein Mini-Kraftwerk, das das Dorf mit Elektrizität versorgt.

Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.