Beiträge von afrikanischen Journalisten

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Südsudan: Regierung setzt auf Landwirtschaft

Eigene Argarproduktion soll Abhängigkeit von Importen und Erdöl reduzieren

Von Moyiga Nduru und Martin Sturmer | 03.06.2016

Juba/Salzburg. Laut Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird das Bruttoinlandsprodukt des Südsudan dieses Jahr um 7,8 Prozent schrumpfen. Die Hauptschuld an der ökonomischen Misere tragen der blutige Bürgerkrieg und die hohe Abhängigkeit von Erdöl. Die Regierung hat nun die zwölf Millionen Einwohner aufgerufen, verstärkt Landwirtschaft zu betreiben.

Südsudan: Junge Mädchen als Sühneopfer

Töchter werden als 'Blutgeld' weggegeben

Von Miriam Gathigah | 22.07.2015

Torit. Im Südsudan hat die Geschlechterungleichheit viele Gesichter. So ist das Risiko für Mädchen, an den Folgen von Schwangerschaft und Geburt zu sterben, nach Angaben des Kinderhilfswerks 'Plan International' drei Mal höher als die Chance, die achte Schulklasse zu erreichen. Viele machen bereits in jungen Jahren Bekanntschaft mit mindestens einer Form geschlechtsbedingter Gewalt.

Südsudan: AIDS-Kranke haben kaum Chance auf Therapie

Schwieriger Kampf gegen HIV im kriegsverwüsteten Land

Von Charlton Doki | 21.11.2014

Juba. Sabur Samson hat die Fahrt im 'Bodaboda', einem Motorradtaxi, zum HIV-Zentrum des Zivilkrankenhauses in Maridi im südsudanesischen Bundesstaat Western Equatoria umgerechnet sechs US-Dollar gekostet. Das heißt für die 27-Jährige, dass sie in den nächsten Tagen mit weniger Nahrungsmitteln auskommen muss.

Südsudan: 'Hart arbeiten'

Hip-Hop-Musiker werben für Versöhnung und Frieden durch Landwirtschaft

Von Adam Bemma | 08.09.2014

Juba. "Was hilft es, wenn Kinder vor Hunger weinen und die Menschen sterben? Tränen sind überflüssig, wenn die Möglichkeit besteht, den Boden zu beackern", singt die Band 'Jay Family' aus Juba, der Hauptstadt des Südsudans. Und auf Englisch reimt sich das sogar. Die Musiker wollen mit ihren Songs Jugendliche für die Landwirtschaft begeistern.

Südsudan: Kriegsveteranen pflanzen für den Frieden

Landwirtschaftliche Genossenschaft erntet erste Früchte

Von Adam Bemma | 29.08.2014

Juba. Am Ufer des Weißen Nils, einem der beiden wichtigsten Zuflüsse des Nils, sechs Kilometer von der südsudanesischen Hauptstadt Juba entfernt, baut eine Genossenschaft aus Kriegsveteranen Gemüse an. Die gemeinsame Arbeit verstehen die Mitglieder als Beitrag zu Frieden, Versöhnung und Ernährungssicherheit in einem latent vom Hunger bedrohten Land.

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