Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Kenia: Solarpumpen bewahren Frauen vor Krokodil-Attacken

Entwicklungsorganisation bringt sauberes Wasser in die Dörfer

Von Robert Kibet | 20.07.2017

Nairobi (IDN/afr). Im Solai-See im westlichen Landkreis Nakuru wimmelt es von Krokodilen. Viele Jahre machte sich die heute 38-jährige Caroline Rono jeden Tag auf den Weg zum vier Kilometer entfernten See, um Wasser zu holen. Eine solarbetriebene Wasserpumpe in ihrem Dorf Kibatat hat der gefährlichen Arbeit nun ein Ende gesetzt.

Kenia: Avocados statt Mais

Pflanzenkrankheit bescherte der Landwirtschaft Millionenverluste

Von Robert Kibet | 03.02.2016

Njoro. Maisanbau wird in Kenia immer mehr zu einem Verlustgeschäft. Klimawandel und Pflanzenkrankheiten haben die Erträge schrumpfen lassen. Viele Bauern sind daher dazu gezwungen, sich neue Einkommensquellen zu suchen. Ihre Hoffnung liegt dabei immer häufiger auf klimaresistenteren Pflanzen wie die Hass-Avocado.

Kenia: Samburu setzen auf Waldgärten und Nahrungswälder

Aufforstung soll vor den Folgen des Klimawandels schützen

Von Robert Kibet | 05.08.2015

Samburu. Sipian Lesan beugt sich über den kleinen Mispelbaum mit dem wissenschaftlichen Namen Vangueria infausta. Während er die Zweige richtet, achtet er penibel darauf, keine der Blüten der dürreresistenten Pflanze zu beschädigen. "Überall hier herrscht große Trockenheit", berichtet der 51-jährige Halbnomade vom Volk der Samburu.

Kenia: Kampf gegen die Zerstörung der Wälder

Hirtengemeinschaften erklären kriminellen Kartellen den Krieg

Von Robert Kibet | 06.05.2015

Nairobi. Bewohner einer semipastoralen Gemeinschaft im Landkreis Samburu 360 Kilometer nördlich der kenianischen Hauptstadt Nairobi haben kriminellen Kartellen, die ihre Wälder zerstören, den Krieg erklärt. In einer Zeit, in der der Klimawandel Mensch und Natur immer neue Prüfungen auferlegt, wird der Wald für die darin lebenden Menschen überlebenswichtig.

Kenia: Kulturelle Barrieren überwinden

Ogiek-Frauen sorgen für sichere Zusatzeinkommen

Von Robert Kibet | 01.10.2014

Nakuru. Zwei Jahre ist es her, da lebte Mary Ondolo mit ihrem Mann und ihren neun Kindern in einer Hütte aus Lehm und Stroh. Inzwischen ist die Familie, die dem Ogiek-Volk von Jägern und Sammlern angehört, in ein Holzhaus umgezogen. Seit Ondolo im Rahmen eines Projekts mehrere Nutztiere und Gerätschaften erhalten hat, geht es der Familie gut. Vier Kinder studieren sogar an lokalen Universitäten.

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