Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Nigeria: Boko Haram rekrutiert im persönlichen Umfeld

Großteil der Kämpfer wurde von Familie und Freunden angeworben

Von Rose Delaney und Martin Sturmer | 19.10.2016

London/Salzburg (IPS). Eine neue Studie räumt mit der Vorstellung auf, dass die Religion bei der Rekrutierung von Mitgliedern für radikal-islamische Gruppierungen die Hauptrolle spielt. Die Studienautoren Anneli Botha und Mahdi Abile zeigen am Beispiel von Boko Haram in Nigeria, dass der Anwerbungsprozess bei weitem komplexer ist.

Somaliland: "Bei uns sind Frauen Metzger"

Gleichberechtigt im Beruf, ausgeschlossen von politischen Entscheidungen

Von James Jeffrey | 14.06.2016

Hargeisa. Es ist ein Bild, das man sich vielleicht so nicht erwarten würde. Mitten in der Hektik der Innenstadt von Hargeisa, der sonnenverwöhnten Hauptstadt von Somaliland, scherzen und streiten Frauen in traditionellen islamischen Gewändern wortreich mit Männern. Die Frauen in Somaliland sind weit davon entfernt, sich mit einer unterwürfigen Rolle zufriedenzugeben.

Kenia: Seltene Erden in heiligen Wäldern

Mijikenda kämpfen um Erhalt von Weltkulturerbe

Von Miriam Gathigah | 01.07.2015

Kaya Kinondo. Im Herzen der südkenianischen Küstenprovinz - fast 500 Kilometer von der Hauptstadt Nairobi entfernt - liegen die wohl eigentümlichsten Weltkulturerbe-Stätten der Welt: Reste von Siedlungen, in denen einst die Vorfahren der indigenen Mijikenda lebten. Diese bewaldeten und heiligen Stätten werden von der Lokalbevölkerung 'Kayas' genannt.

Kenia: Anti-Terror-Kampf trifft Migranten und Flüchtlinge

Verfolgung radikaler Kleriker gefordert

Von Noor Ali | 09.05.2014

Nairobi. Sheikh Ahmed vom Kenianischen Rat der Imame und Prediger kritisiert die Regierung des ostafrikanischen Landes scharf. Laut Ahmed habe sie die seit sechs Jahren geäußerten Warnungen islamischer Kleriker vor einer Radikalisierung und Rekrutierung junger Leute durch Al-Shabaab-nahe Imame in den Wind geschlagen.

Somalia: Radikale Form des Islams an Schulen gelehrt

Viele Eltern befürchten Indoktrinierung iher Kinder

Von Ahmed Osman | 18.10.2013

Mogadischu. Mukhatar Jama unterrichtet seit etwa zehn Jahren an einer weiterführenden Schule in der somalischen Hauptstadt Mogadischu. Religion steht in allen Schulen des ostafrikanischen Landes auf dem Lehrplan. Die meisten Eltern haben Jama zufolge keine Ahnung, was ihren Kindern im Unterricht vermittelt wird: eine radikale Form des Islams.

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