Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Gabun: Bedrohte Wälder

Personalpolitik eines Holzunternehmens löst Proteste aus

Von Ngala Killian Chimtom | 25.03.2015

Mbomao. In Gabun hat sich ein Holzunternehmen durch die Entlassung von drei Dutzend Mitarbeitern den Unmut von Gewerkschaften, Umweltschützern und zivilgesellschaftlichen Organisationen zugezogen. Im Vordergrund des Konflikts stehen die miserablen Arbeitsbedingungen. Zugleich hat die Kontroverse eine Debatte über die Voraussetzungen für einen nachhaltigen Waldschutz ausgelöst.

Kamerun: Angst vor Boko Haram im Hohen Norden

Bildungssystem leidet unter Angriffen der Terrormiliz

Von Ngala Killian Chimtom | 21.01.2015

Maroua. "Ich würde eher meinen Beruf aufgeben, als an einem solchen Ort zu unterrichten", so der Grundschullehrer James Ngoran. Gerade hat er eine Stelle in Kameruns Far-North-Region ausgeschlagen. Dort, im äußersten Norden des Landes an der nigerianischen Grenze, kommt es immer wieder zu Blitzanschlägen der aus dem Nachbarland stammenden islamistischen Boko-Haram-Miliz.

Kamerun: Todesstrafe für Terroristen und Revolutionäre

Geplantes Gesetz ruft Empörung hervor

Von Ngala Killian Chimtom | 10.12.2014

Yaounde. Die kamerunische Nationalversammlung und der Senat haben einen Gesetzesentwurf befürwortet, der Terrorismus mit der Todesstrafe ahnden soll. Auch Bürger, die zu Revolutionen aufrufen, die öffentliche Ordnung stören oder Waffen, Bakterien und Viren in Tötungsabsicht in Umlauf bringen, sollen zur Höchststrafe verurteilt werden.

Kamerun: Kaffee für die Welt

Daniederliegender Sektor soll wiederbelebt werden

Von Ngala Killian Chimtom | 18.08.2014

Kouoptomo. Issah Mounde Nsangou streift durch seine 6,5 Hektar große Kaffeefarm in Kouoptomo in der kamerunischen Westregion. Hin und wieder bückt er sich, um das ein oder andere Unkraut zu entfernen. Für den 50-jährigen Bauern genießt das Wohlergehen seiner Kaffeepflanzen höchste Priorität. "Ich will ja schließlich, dass die Ernten wieder gut ausfallen", sagt er.

Kamerun: "Fußball ist eine Religion"

Nationalteam kann hohe Erwartungen bei der WM nicht erfüllen

Von Ngala Killian Chimtom | 20.06.2014

Yaoundé Es ist 18.00 Uhr in Yaounde, und auf einer staubigen Straße jagen mehrere Kinder dem Ball hinterher. Ein Junge ist barfuß, ein anderer steckt in ausgetragenen Schuhen und im Trikot der kamerunischen Nationalmannschaft. "Ich will spielen können wie Messi", meint einer der Burschen, der sich als Jack vorstellt. "Ich wie Eto'o", schallt es aus der Runde.

Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.