Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Kamerun: Land für die Hirten

Neues Gesetz soll Weide- von Agrarland scheiden

Von Ngala Killian Chimtom | 22.10.2013

Ndop. Adamou Harounas Rinder grasen friedlich auf einer Weide in Ndop, einem Dorf in Kameruns Nordwestregion. "Die Herden sind unser Schicksal. Das war schon zur Zeit unserer Vorväter so", meint der Hirte. "Kein Mbororo kann ohne seine Rinder überleben." Harouna ist einer von fast 2,5 Millionen Angehörigen der kamerunischen Mbororo.

Kamerun: Urnengang im Zwielicht

Illegale Geschäfte mit Wahlberechtigungsausweisen

Von Ngala Killian Chimtom | 03.10.2013

Jaunde. Der Baka Daniel Mgwape wollte in Mindourou in der kamerunischen Ostregion einem 'Kitoko' trinken. Er legte dem Barkeeper seinen biometrischen Wahlberechtigungsausweis hin, für den er zwei Schnäpse im Wert von knapp einem halben US-Dollar in Empfang nahm. Die Berechtigungskarten werden oft an Politiker weiterverkauft.

Kamerun: Unsichere Zukunft auf Bakassi

Halbinsel hat großen Nachholbedarf bei Entwicklung

Von Ngala Killian Chimtom | 26.09.2013

Bakassi-Halbinsel. Der 35-jährige Fischer Thomas Effiom aus der kleinen Ortschaft Jabane auf der Halbinsel Bakassi schöpft wie schon so oft Meerwasser aus seinem Haus. Denn es kommt immer wieder vor, dass der Atlantik die Küstengebiete überschwemmt. "Die Wassermassen sind schon ein großes Problem", meint er im IPS-Gespräch.

Zentralafrika: Hilfe für schrumpfenden Tschadsee

Regionales Nachhaltigkeitsprojekt sucht Geber

Von Ngala Killian Chimtom | 19.02.2013

Gulfe, Kamerun. Wenn man sich dem Tschadsee von Gulfe, einem kleinen Ort im äußersten Norden Kameruns, aus nähert, bietet sich ein trostloses Bild: Heftige Winde fegen über Sanddünen, Pflanzen welken vor sich hin. Auf weiten Flächen mit karger Vegetation sind ab und zu ein verdorrter Baum und einige versengte Sträucher zu sehen.

Kamerun: Ehemann tot, Land weg

Traditionelles Erbrecht und Land Grabbing bedrohen die Existenz von Bäuerinnen

Von Ngala Killian Chimtom | 31.10.2012

Yaoundé. Clarisse Kimbi kann von dem bisschen Land, das sie in der Ortschaft Kom in der kamerunischen Nordwestregion besitzt, kaum leben. Für die sechsfache Mutter ist es schwierig, ihre Kinder satt zu bekommen. Dabei ging es der Familie vor fünf Jahren noch recht gut. Doch der Tod ihres Ehemannes veränderte die Situation gravierend. 

Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.