Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Kenia: Regierung verbietet Musikvideo gegen Homophobie

Remix von 'Same Love' wird durch Zensur erst recht zum viralen Hit

Von Lydia Matata | 28.04.2016

Nairobi. In Kenia ist ein Video des Musikers 'Art Attack' verboten worden. In dem Clip werden gleichgeschlechtliche Paare beim Händehalten und Küssen sowie in Schlafzimmerszenen gezeigt. Am Ende begeht ein junger Mann Selbstmord, weil er mit dem gesellschaftlichen Druck nach seinem Coming Out nicht mehr fertig wird. "Ich wünschte, ich wäre nicht so geboren", steht in seinem Abschiedsbrief.

Südsudan: 'Hart arbeiten'

Hip-Hop-Musiker werben für Versöhnung und Frieden durch Landwirtschaft

Von Adam Bemma | 08.09.2014

Juba. "Was hilft es, wenn Kinder vor Hunger weinen und die Menschen sterben? Tränen sind überflüssig, wenn die Möglichkeit besteht, den Boden zu beackern", singt die Band 'Jay Family' aus Juba, der Hauptstadt des Südsudans. Und auf Englisch reimt sich das sogar. Die Musiker wollen mit ihren Songs Jugendliche für die Landwirtschaft begeistern.

Tansania: Hip-Hop auf Swahili

Musikförderung in Arusha zieht junge Künstler an

Von Adam Bemma | 25.06.2014

Arusha. In einem düsteren, engen Aufnahmestudio im Elendsviertel Kijenge Juu in der Stadt Arusha hämmern Hip-Hop-Beats durch den fensterlosen Raum. Der 26-jährige 'Raf MC' tritt ans Mikrofon und schaut kurz auf den Zettel in seiner Hand. Er holt tief Atem und fängt an auf Swahili zu singen, der gemeinsamen Sprache der 47 Millionen Einwohner des ostafrikanischen Landes.

Uganda: Nachrichten im Rap-Gewand

Sendung 'NewzBeat' fesselt junges Publikum

Von Amy Fallon | 21.03.2014

Kampala. "Ein paar Tage haben sie gefeiert, dann war es mit der Party vorbei", rappt Sharon Bwogi alias 'Lady Slyke' über die derzeitige politische Lage in der Ukraine in der brandneuen ugandischen Fernsehsendung 'NewzBeat'. Es mag befremdlich erscheinen, wenn Nachrichten im Sprechgesang vorgetragen werden. Doch junge Leute sind begeistert.

Mosambik: Kampf für Frauenrechte

Rapperinen preschen nach vorn

Von Thembi Mutch | 06.06.2013

Maputo. In Mosambik sind sie der ganze Stolz des Landes: die beiden Rapperinnen Yveth 'Vauvita' Matunza und Dama Do Bling. Während die eine hauptberuflich als Anwältin für die Mosambikanische Menschenrechtsliga arbeitet und ihren Master macht, ist die andere Vollzeitmusikerin und Mutter. Wie viele Musiker in dem ostafrikanischen Land nutzen sie ihre Kunst zur Kritik an den Mächtigen.