Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Afrika: Mit geballter Kraft in die Klimagespräche

Geschlossenes Auftreten soll Durchsetzung gemeinsamer Interessen ermöglichen

Von Monde Kingsley Nfor | 03.10.2014

Yaounde. Im Vorfeld der nächsten Klimagespräche der Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention im Dezember in Lima und 2015 in Paris wollen staatliche und nichtstaatliche Akteure Afrikas die Zeit für den Aufbau strategischer Partnerschaften nutzen. Ziel ist es, eine gemeinsame Front aufzubauen, um den regionalen Einfluss in den Verhandlungen zu erhöhen.

Kamerun: Tourismus versinkt im Meer

Klimawandel macht auch der Landwirtschaft zu schaffen

Von Monde Kingsley Nfor | 06.08.2014

Kribi. Pierre Zambo ist Manager eines Hotels in Kribi, einer Stadt in der kamerunischen Südregion am Golf von Guinea. Einst fanden sich in seinem Haus etwa 100 Gäste pro Woche ein. "Jetzt können wir schon froh sein, wenn 50 kommen", meint er. Die 50.000 Einwohner von Kribi leben von der Landwirtschaft, vom Fischfang und Tourismus.

Kamerun: Grenzstadt ächzt unter Flüchtlingsstrom

Versorgungssituation in Garoua-Boulai zunehmend schwierig

Von Monde Kingsley Nfor | 24.03.2014

Garoua-Boulai. Abdul Karim aus der Zentralafrikanischen Republik (CAR) erreichte Ende Februar die ostkamerunische Grenzstadt Garoua-Boulai. Er gehört zu den 30.000 Menschen, die im letzten Februar die Grenze passierten, und war somit Teil des bisher größten Flüchtlingszustroms seit Ausbruch der Gewalt im Nachbarland vor gut einem Jahr.

Kamerun: Regierung will illegale Kliniken schließen

Privaten Einrichtungen fehlt es an Fachkräften und Infrastruktur

Von Monde Kingsley Nfor | 29.01.2014

Jaunde. Die Regierung in Kamerun will mehr als 524 medizinische Ausbildungszentren und 600 private Kliniken schließen, die nicht vom nationalen Ärzterat zugelassen sind. "Wir haben damit begonnen, Ordnung in den unkontrollierten medizinischen Sektor zu bringen", versichert Biwole Sida, nationaler Inspekteur im Gesundheitsministerium.

Kamerun: Gefährliche Billig-Medikamente

Armut lässt illegalen Handel boomen

Von Monde Kingsley Nfor | 19.09.2013

Yaoundé. Als François Biloa erneut einen Malaria-Schub bekam, versorgte ihn die Familie wie immer mit den preisgünstigen Antibiotika vom Markt. Als sich sein Zustand jedoch immer weiter verschlechterte und er sogar ohnmächtig wurde, brachten ihn die Angehörigen in ein lokales Krankenhaus in der kamerunischen Hauptstadt Yaoundé.

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